Dynamo-Coach Kauczinski wird heute 50! Das Team soll ihn erst gegen Bochum beschenken

Dresden - Wenn die Profis der SG Dynamo Dresden am heutigen Donnerstag den Rasen beim Training betreten, gibt es erstmal ein großes Ständchen: Cheftrainer Markus Kauczinski wird ein halbes Jahrhundert jung!

Markus Kauczinski hatte am gestrigen Mittwoch beim Training jede Menge Spaß. Auch am heutigen Donnerstag an seinem Ehrentag wird der Dynamo-Coach auf dem Platz stehen.
Markus Kauczinski hatte am gestrigen Mittwoch beim Training jede Menge Spaß. Auch am heutigen Donnerstag an seinem Ehrentag wird der Dynamo-Coach auf dem Platz stehen.  © Lutz Hentschel

Dazu alles Gute, viel Gesundheit - und natürlich sportlichen Erfolg. Das Geschenk von seiner Truppe möchte der Jubilar aber erst am Sonnabend in Form von drei Punkten gegen den VfL Bochum.

Kauczinski geht an seinem Geburtstag seinem Job nach, das bringt das Leben als Cheftrainer so mit sich. Bleibt denn überhaupt Zeit, wenigstens kurz anzustoßen und ein bisschen zu feiern?

"Ganz kurz, mit Sicherheit", sagt er. "Mit 50 lässt das ein bisschen nach, da zählt man nicht mehr so genau", lacht er.

Das Geschenk dann am Samstag? "Am liebsten, ja. Obwohl ich die Mannschaft nicht damit belaste. Die hat genug zu leisten. Das spielt keine Rolle."

Geboren wurde Kauczinski im Fußballherzen des Ruhrpotts in Gelsenkirchen, dort begann er als Sechsjähriger bei Fortuna Gelsenkirchen mit dem Fußballspielen.

1988 folgte er seinem damaligen Trainer Klaus Fischer und wechselte zu den Amateuren des VfL Bochum.

Dynamo Dresdens Coach Markus Kauczinski feierte seine größten Erfolge mit dem Karlsruher SC

Markus Kauczinski im Harbig-Stadion. Dort könnte ihm seine Mannschaft am Sonnabend das schönste Geburtstagsgeschenk machen - einen Sieg gegen den VfL Bochum.
Markus Kauczinski im Harbig-Stadion. Dort könnte ihm seine Mannschaft am Sonnabend das schönste Geburtstagsgeschenk machen - einen Sieg gegen den VfL Bochum.  © Lutz Hentschel

Später arbeitete er zunächst als Nachwuchscoach beim FC Schalke 04, ehe er 2001 als Jugendtrainer zum Karlsruher SC wechselte. Dort blieb er satte 15 Jahre, Kauczinski hat auch seinen Lebensmittelpunkt im Badischen.

Mit dem KSC feierte er Erfolge, stieg von der 3. in die 2. Liga auf, verpasste 2015 nur denkbar knapp den Sprung in die Bundesliga - 1:2-Niederlage im Relegations-Rückspiel gegen den HSV nach Verlängerung, das Hinspiel hatte 1:1 geendet.

2016 kam dann die Bundesliga zu ihm, er ging zu Aufsteiger FC Ingolstadt. Nach zehn sieglosen Spielen wurde er im November des gleichen Jahres aber schon wieder entlassen.

Über den Umweg FC St. Pauli landete Kauczinski im Dezember in Dresden. Mit seiner ruhigen und akribischen Art hat er die erfolglosen Dynamos in der Winterpause erst einmal wieder konkurrenzfähig gemacht.

Jetzt muss und will er die Aufholjagd fortführen und sie im Mai krönen. Gegen Bochum wären dafür drei Punkte schon mal nicht schlecht - als perfektes Geschenk für die Mannschaft an ihren Trainer.

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