Dynamos Schubert: "Ich bin happy, wieder zu null gespielt zu haben"

Dresden - "Die richtige Reaktion gezeigt." Dieser Satz war bei den Dynamos nach dem 2:0-Sieg über Ingolstadt in aller Munde. Schließlich galt es, sich für das Debakel von Köln zu rehabilitieren.

Die Zeit muss sein: Torschütze Mousa Koné (r.) rannte nach seinem Treffer zur Ersatzbank und klatschte mit Kumpel Erich Berko ab, der später eingewechselt wurde.
Die Zeit muss sein: Torschütze Mousa Koné (r.) rannte nach seinem Treffer zur Ersatzbank und klatschte mit Kumpel Erich Berko ab, der später eingewechselt wurde.  © Lutz Hentschel

Die Erleichterung war SGD-Coach Maik Walpurgis sichtlich anzusehen. Zu den ersten 45 Minuten meinte er sogar: "Das war die vielleicht beste Halbzeit, seit ich hier Trainer bin."

Sportdirektor Ralf Minge zeigte sich schon in der Pause begeistert: "Ich bin von der Leistung der Mannschaft beeindruckt", sagte der 58-Jährige am Sky-Mikrofon. "Das ist die richtige Reaktion nach dem 1:8 in Köln."

Auch Patrick Ebert fiel nach seinem verwandelten Elfmeter ein Stein vom Herzen, zudem schien er sich demonstrativ vor der Gästebank den letzten Frust aus seiner FCI-Zeit von der Seele zu streichen.

"Das Spiel war für mich nicht so leicht", meinte der 31-Jährige. "Ich hatte da ein halbes Jahr, was nicht so schön für mich gelaufen ist. Ich denke, in diesem Spiel haben sie gesehen, dass sie einen Fehler gemacht haben."

Torhüter Markus Schubert musste in Köln noch getröstet werden, gestern hatte er wieder Grund zu strahlen: "Ich bin happy, wieder zu null gespielt zu haben." Nach der Partie wurde er von seinen Kollegen für die gehaltenen Bälle geherzigt.

"Wir hatten einen saustarken 'Schubi', der uns die drei Punkte gerettet hat", sprach sich Schuberts Kollege Baris Atik für seinen Torhüter aus.

Von Ersatzkeeper Patrick Wiegers gab es für den Schlussmann einen Klaps auf das Hinterteil.

Da war Torhüter Markus Schubert (r.) wieder zum Lachen zumute. Trainer Maik Walpurgis beglückwünschte seinen Keeper zur weißen Weste.
Da war Torhüter Markus Schubert (r.) wieder zum Lachen zumute. Trainer Maik Walpurgis beglückwünschte seinen Keeper zur weißen Weste.  © Lutz Hentschel

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