Ex-Dynamo Stefaniak wechselt von Wolfsburg in die Zweite Liga

Fürth - Marvin Stefaniak hat einen neuen Verein gefunden! Der Ex-Spieler von Dynamo Dresden wechselt vom VfL Wolfsburg zur SpVgg Greuther Fürth.

So jubeln wie hier für Dynamo Dresden nach dem 2:0-Auswärtssieg bei Hannover 96 am 11. September 2016 konnte Marvin Stefaniak in Wolfsburg nie.
So jubeln wie hier für Dynamo Dresden nach dem 2:0-Auswärtssieg bei Hannover 96 am 11. September 2016 konnte Marvin Stefaniak in Wolfsburg nie.  © Lutz Hentschel

Vom Kleeblatt wird er für zwei Jahre ausgeliehen. Anschließend hat Fürth eine Kaufoption. Bei Wolfsburg steht Stefaniak noch bis zum 30. Juni 2022 unter Vertrag, hat in der VW-Stadt aber keine Zukunft mehr.

Denn dort kam er nach seinem Abgang von Dynamo überhaupt nicht zum Zug. Für die Bundesliga-Mannschaft stand der gebürtige Hoyerswerdaer in zwei Jahren nicht eine Sekunde in Pflichtspielen auf dem Platz!

Nur für die U23 der Wölfe spielte er dreimal, der letzte Einsatz datiert allerdings vom 19. September 2017.

In der Rückrunde wurde er nämlich an den 1. FC Nürnberg in die 2. Bundesliga ausgeliehen, wo er aber ebenfalls nicht glänzen konnte und nur neun Partien absolvierte, dabei einen Treffer erzielte.

Im Sommer kehrte er nach Wolfsburg zurück und machte seitdem kein einziges Pflichtspiel mehr. Deshalb wurde es Zeit, einen Neuanfang zu wagen. Diesmal zog es ihn also zu Nürnbergs Erzrivalen Fürth.

"Mit Marvin holen wir einen jungen Mann, der in der Offensive sehr flexibel ist und sowohl auf dem Flügel als auch im Zentrum zum Einsatz kommen kann. Er hat Zug zum Tor und seine Qualitäten als Vorlagengeber bereits unter Beweis gestellt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ihm und sind froh, dass er sich für uns entschieden hat", erklärte Rachid Azzouzi nach der Vertragsunterschrift.

Erfolgreichste Zeit seiner Karriere in Dresden

Marvin Stefaniak (r.) beim Testspiel in Marbella am 6. Januar 2017 im Einsatz für Wolfsburg gegen Dynamos Niklas Kreuzer.
Marvin Stefaniak (r.) beim Testspiel in Marbella am 6. Januar 2017 im Einsatz für Wolfsburg gegen Dynamos Niklas Kreuzer.  © Lutz Hentschel

Den Medizincheck in Fürth absolvierte er bereits am Mittwoch: "Ich freue mich, hier zu sein und insbesondere auch mit Paul Seguin und Paul Jaeckel auf zwei bekannte Gesichter zu treffen", so Stefaniak.

Sein zukünftiger Coach Stefan Leitl freute sich über die Offensiv-Verstärkung: "Marvin kann in verschiedenen Systemen auf verschiedenen Positionen spielen, ist ein guter Standardschütze und will bei uns wieder richtig durchstarten. Er besitzt viel Potenzial und das wollen wir gemeinsam zur Entfaltung bringen", so der Trainer.

Dieses konnte er letztmals bei Dynamo zeigen. Dort hatte Stefaniak die mit Abstand beste Zeit seiner Karriere. Für die Profis debütierte er am 15. Februar 2014, kurz nach seinem 19. Geburtstag, bei der 2:3-Niederlage in der 2. Bundesliga beim FSV Frankfurt, wo er sechs Minuten vor Schluss für Adam Susac eingewechselt wurde.

Nach Dynamos Abstieg in die 3. Liga war er in den folgenden zwei Jahren unumstrittener Stammspieler, kam auf 66 Einsätze, in denen er sechs Treffer erzielte und beeindruckende 31 Tore direkt vorbereitete.

Auch in der Zweitliga-Saison 2016/17 wurde er wettbewerbsübergreifend 28 Mal eingesetzt und war Leistungsträger. Danach zog es ihn zu den Wölfen, die zwei Millionen Ablöse an die SGD zahlten.

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