Dynamo-Stürmer Koné nach 4. Tor im Aufwind: Für ihn scheint wieder die Sonne!

Dresden - Moussa Koné ist das beste Beispiel dafür, wie schnelllebig der Fußball ist. In der Rückrunde der Vorsaison nur einmal getroffen, im Sommer völlig außer Form, nach dem 2. Spieltag zweimal aus dem Kader gestrichen und urplötzlich wieder wie Phönix aus der Asche gestiegen.

Was für eine Freude, was für eine Glückseligkeit: Moussa Koné jubelt nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1. Für den Senegalesen war es bereits das vierte Saisontor.
Was für eine Freude, was für eine Glückseligkeit: Moussa Koné jubelt nach seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 1:1. Für den Senegalesen war es bereits das vierte Saisontor.  © imago images/Sascha Janne

Sein Ausgleich beim 2:1-Sieg der Dynamos gegen Regensburg war sein vierter Saisontreffer in seinem fünften Einsatz, sein drittes Tor in Folge.

Der Senegalese strahlte nach dem Spiel, er hüpfte zusammen mit Florian Ballas, dem anderen Torschützen, über den Rasen. Vergessen war für den Moment all der Frust der letzten Wochen.

Ohne Tor blieb er nur zum Auftakt beim 0:1 gegen Nürnberg. In Karlsruhe traf er beim 2:4, schon dort wurde er nur eingewechselt.

Danach schaute er gegen Heidenheim und in Darmstadt von der Tribüne aus zu. Er war ganz raus. "War schwierig", sagte er nach der Partie gegen den SSV Jahn. "Aber der Trainer hat gesagt, ich soll hart arbeiten, immer hart arbeiten", so Koné.

Und das hat er gemacht. Er hatte sicher Wut im Bauch, aber er hat nicht geschmollt, sondern Gas gegeben, sagte er: "Vollgas, immer Vollgas, alles andere kommt dann."

Dynamo Dresdens Moussa Koné hat seine Treffsicherheit wiedergefunden

Und da hat er den Ball schon über die Linie gegrätscht. Moussa Koné traf nach Hereingabe von Linus Wahlqvist.
Und da hat er den Ball schon über die Linie gegrätscht. Moussa Koné traf nach Hereingabe von Linus Wahlqvist.  © imago images/Steffen Kuttner

Und es kam: Gegen St. Pauli und in Bochum kam der 22-Jährige von der Bank, erzielte gegen die Hamburger den so umjubelten Ausgleich zum 3:3, in Bochum machte er das zwischenzeitliche 2:0.

Trainer Cristian Fiel hatte seinen sensiblen Stürmer schon nach dem Auftritt beim VfL gelobt.

"Er hat genau die Reaktion gezeigt, die ich von ihm erwartet habe."

Fiel hat ihn quasi zu seiner momentanen Treffsicherheit gekitzelt. Und nun begann er mit seinem Tor zum 1:1 die Partie zu drehen.

Er grätschte eine Hereingabe von Linus Wahlqvist über die Linie. Die Bude zu machen, war nicht die allergrößte Fußballkunst, dort zu stehen schon.

"Instinkt", lachte Koné. "Ich musste genauso machen." Für ihn und sein Team kann es exakt so weitergehen. Gern schon am Sonntag im Schacht.

Der Dank der Fans war ihm gewiss: Moussa Koné auf seiner Ehrenrunde nach der Partie.
Der Dank der Fans war ihm gewiss: Moussa Koné auf seiner Ehrenrunde nach der Partie.  © imago images/Dennis Hetzschold

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