Dynamo: Wie schlagen sich die sechs Neuzugänge bisher?

Dresden - Seit acht Tagen ist das Transferfenster zu. Dynamo Dresden hatte bis dahin sechs Profis verpflichtet, die im Mai noch nicht das schwarz-gelbe Trikot trugen.

Zwei Neuzugänge, die sich als echte Verstärkungen zeigen: Chris Löwe (l.) und René Klingenburg.
Zwei Neuzugänge, die sich als echte Verstärkungen zeigen: Chris Löwe (l.) und René Klingenburg.  © Lutz Hentschel

Nach fünf Spieltagen kann ein erstes Resümee gezogen werden. Wie haben sich die Neuzugänge bisher geschlagen? Fehleinkäufe sind sie alle nicht, im Gegenteil.

Kevin Broll (5 Spiele, 450 Minuten, 0 Tore): Der Keeper kam aus Großaspach und hatte in den ersten beiden Partien gegen Nürnberg (0:1) und in Karlsruhe (2:4) seine Probleme. Die Umstellung von 3. auf 2. Liga fiel etwas schwer. Das Pokalspiel gegen Dassendorf (3:0) brachte die Wende zum Guten. Mittlerweile ist Broll ein sicherer Rückhalt, der gerade gegen Heidenheim (2:1) den Dreier festhielt.

Chris Löwe (4 Spiele, 349 Minuten, 0 Tore): Der Plauener ist der Königstransfer des Sommers. Der 30-Jährige kam es Huddersfield und hat sofort eine stille Führungsrolle in der Mannschaft übernommen.

Wie auch bei Broll platzte bei ihm im Pokal der Knoten, als er das 1:0 erzielte. Spielt stabil, hat aber noch den ein oder anderen Patzer drin - wie beim Tor zum 0:1 gegen St. Pauli.

Kam dreimal von der Bank und gefiel: Luka Stor.
Kam dreimal von der Bank und gefiel: Luka Stor.  © Lutz Hentschel

Rene Klingenburg (4 Spiele, 85 Minuten, 0 Tore): "Klinge" wartet noch auf sein Startelfdebüt in der Meisterschaft, im Pokal durfte er von Beginn an ran. Wenn er reinkommt, gibt es kein Abwarten. Er ist sofort da, powert und sorgt jedesmal für neuen Schwung. Der Weg in die erste Elf ist nicht mehr weit. Er wird sich im Laufe der Saison festbeißen, wird immer besser.

Alexander Jeremejeff (3 Spiele, 263 Minuten, 1 Tor): Der Schwede kam nach dem Pokalspiel an und spielte sich sofort fest - und gleich in die Herzen der Fans. Jeremejeff traf in seinem ersten Spiel gegen Heidenheim zum 2:0. Einziges Manko bei ihm: Er benötigt noch zu viele Chancen. Allerdings erarbeitet er sich diese auch. Er wird noch kräftiger zünden.

Luka Stor (3 Spiele, 65 Minuten, 0 Tore): Wechselte nur wenige Stunden nach Jeremejeff, kam in seinen drei möglichen Partien immer von der Bank. Machte es bisher gut. Wird sich aber zunächst hinter dem Schweden und Moussa Koné anstellen müssen.

Matthäus Taferner: (2 Spiele, 83 Minuten, 0 Tore): Spielte in Karlsruhe von Beginn an, gab eine Woche zuvor gegen Nürnberg sein Debüt. Er ist einer für die Zukunft, muss körperlich noch etwas draufpacken. Fußballerisch ist der Junge zum Zungeschnalzen.

Einer für die Zukunft: Matthäus Taferner.
Einer für die Zukunft: Matthäus Taferner.  © Lutz Hentschel
Kevin Broll (r.) lässig mit den Händen in den Taschen am Dresdner Elbufer. Mittlerweile ist der Keeper die erhoffte Verstärkung. Zuletzt stark. Alexander Jeremejeff (M.) traf gleich in seinem ersten Spiel für Dresden gegen Heidenheim. (Bildmontage)
Kevin Broll (r.) lässig mit den Händen in den Taschen am Dresdner Elbufer. Mittlerweile ist der Keeper die erhoffte Verstärkung. Zuletzt stark. Alexander Jeremejeff (M.) traf gleich in seinem ersten Spiel für Dresden gegen Heidenheim. (Bildmontage)  © imago images/Steffen Kuttner/Lutz Hentschel

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