Dynamo verliert auch in Nürnberg und verpasst Anschluss

Nürnberg - Im Westen nichts Neues: Dresden verlor auch die zweite Partie unter Markus Kauczinski, wieder ohne eigenes Tor - es war die elfte Niederlage insgesamt.

Florian Ballas (r) gegen Michael Frey.
Florian Ballas (r) gegen Michael Frey.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

Zum Rückrundenauftakt war für Dynamo beim 1. FC Nürnberg nichts zu holen, unterlag vor 29741 Zuschauern mit 0:2 (0:1). Die SGD geht als Letzter in den Winter. Der Rückstand ans rettende Ufer wächst und wächst und wächst...

Kauczinski verzichtete auf seine Bubis Ransford Königsdörffer und Simon Gollnack. Beide saßen auf der Bank. Dort nahm auch Kevin Ehlers Platz. Er musste Jannik Müller weichen. Neu waren zudem Brian Hamalainen, Baris Atik und Linus Wahlqvist. René Klingenburg (gesperrt), Alex Jeremejeff (verletzt) und Chris Löwe (krank) fehlten.

Dresden zeigte deutlich mehr Herz als vor einer Woche in Osnabrück. Die in Weiß spielenden Gäste gingen beherzt in die Zweikämpfe, boten den optisch überlegenen Clubberern nur wenig Platz. Die Bereitschaft stimmte. Nur nach vorn ging (wie immer) zu wenig. Trotzdem: Bis zur 30. Minute sah das so schlecht nicht aus.

Aber dann fiel ein Tor, das so nicht fallen darf, zumindest hätte überprüft werden müssen: Nach einer Flanke von Hanno Behrens schob Nicolai Dovedan gegen Linus Wahlqvist, rutschte weg und räumte den Dresdner mit ab.

Dynamo bleibt abgeschlagen Letzter

Kevin Broll war bedient.
Kevin Broll war bedient.  © PICTURE POINT / S. Sonntag

So stand in dessen Rücken Robin Hack frei. Der traf den Ball gar nicht, aber dennoch zum 1:0 (31.) für Nürnberg. Das Leder flutschte genau ins Eck. Kevin Broll reagierte spät und kam nicht mehr heran. Blödes, krummes Ding.

Dynamo hatte gleich nach der Pause nach herrlichem Spielzug die Chance zum 1:1, aber Felix Dornebusch brachte bei Moussa Konés (48.) Schuss aus zwölf Metern irgendwie noch irgendein Körperteil ans Leder.

Doch danach zeigte sich das ganze Dresdner Saison-Dilemma in einer Aktion: Wahlqvist verlor noch vor der Mittellinie leichtfertig den Ball. Die Flanke von Tim Handwerker klärte Florian Ballas genau in den Fuß von Behrens. Bei dessen Lupfer verlor Müller FCN-Stürmer Hack aus den Augen - 2:0 (53.).

Damit war die Partie durch. Mangelnden Willen kann man den Dynamos nicht absprechen, dann schon eher die fehlende Klasse. Es ging einfach nichts mehr. In keiner Sekunde konnten sie Nürnberg noch gefährlich werden.

Einziger Höhepunkt war die Einwechslung von Königsdörffer, der sein Zweitliga-Debüt feierte und 22 Minuten spielen durfte. Allerdings sah er mit seiner ersten Aktion nach einem angeblichen Foul an Georg Margreitter Gelb.

Robin Hack jede Menge Grund zum Jubeln.
Robin Hack jede Menge Grund zum Jubeln.  © Timm Schamberger/dpa

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