Dynamos Kreuzer über kleine Trainingsgruppe: "Eingeschworener Haufen geworden!"

Dresden - Dynamo Dresdens Trainer Cristian Fiel hatte nur 17 statt der erlaubten 20 Profis beim Hamburger SV im Kader. Personelle Probleme sorgten für einen Engpass, Alternativen waren kaum vorhanden.

Spät, aber hoffentlich nicht zu spät! Laut Niklas Kreuzer sind die Schwarz-Gelben jetzt endlich ein "eingeschworener Haufen".
Spät, aber hoffentlich nicht zu spät! Laut Niklas Kreuzer sind die Schwarz-Gelben jetzt endlich ein "eingeschworener Haufen".  © Lutz Hentschel

Für Niklas Kreuzer hatte das aber auch etwas Gutes: "Wir sind dadurch zu einer Einheit zusammengewachsen", sagte er nach der Partie.

Sechs Kicker fehlten verletzung- oder krankheitsbedingt. Das Rumpfteam schlug sich zwar achtbar, fuhr jedoch ohne Beute heim.

Kreuzer gab zu, dass die Verletzten "schon sehr fehlten", erklärte aber auch: "Ich glaube, dass in den letzten zwei Wochen ein eingeschworener Haufen entstanden ist. Wir waren immer eine sehr, sehr kleine Trainingsgruppe. Das ist eine Dynamik entstanden, die wir in die nächsten Wochen mitnehmen müssen."

Wäre wünschenswert, dass Dynamo endlich zu einer Einheit zusammenwächst. Spät, aber noch nicht zu spät.

Dresden hat auch mit Marco Hartmann (31) und Chris Löwe (30) den Jüngsten Kader der Liga.

In Hamburg war es extrem, mit Kevin Ehlers (18) und Max Kulke (19) standen zwei Teenager buchstäblich von der ersten Minute an ihren Mann.

SG Dynamo Dresden muss als echtes Team funktionieren!

Kapitän Marco Hartmann ist dank seiner Erfahrung unglaublich wichtig für die Dynamos - auf und abseits des Rasens.
Kapitän Marco Hartmann ist dank seiner Erfahrung unglaublich wichtig für die Dynamos - auf und abseits des Rasens.  © Lutz Hentschel

Für sie gab es von allen Seiten Lob.

Dennoch würden der Mannschaft die alten Hasen gut tun - nicht nur als Ratgeber von der Seite, sondern auf dem Rasen.

Im Abstiegskampf ein nicht zu unterschätzender Faktor.

Die Oldies können allein mit ihrer Erfahrung sehr viel richten, die jungen Leute an die Hand nehmen.

Alle zusammen müssen das Wir-Gefühl auspacken, als Team funktionieren.

Denn mit Holstein Kiel wartet ein Gegner, der nur mit voller Power und Geschlossenheit zum Kentern gebracht werden kann.

Ein wichtiger Faktor sind auch die Fans. Pfeifen bei der ersten misslungenen Aktion hilft nicht.

Die Zuschauer müssen mit ins Boot und ihre Dynamos bedingungslos nach vorn schreien.

Auch Routinier Chris Löwe (l., mit René Klingenburg) kann, ja muss die jungen Wilden des Dresdner führen.
Auch Routinier Chris Löwe (l., mit René Klingenburg) kann, ja muss die jungen Wilden des Dresdner führen.  © Lutz Hentschel
Niklas Kreuzer glaubt an das zusammengewachsene SGD-Rumpfteam.
Niklas Kreuzer glaubt an das zusammengewachsene SGD-Rumpfteam.  © Lutz Hentschel

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