"Dynamo hat genügend Qualität!" Testroet macht den Schwarz-Gelben Mut

Dresden - Die 1:4-Packung im Derby in Aue war für Dynamo ein Genickschlag, der nachwirken wird. Dresdens Cheftrainer Cristian Fiel ging hart ins Gericht mit seinen Spielern.

Pascal Testroet beim Handshake mit Dynamo-Kapitän Marco Hartmann.
Pascal Testroet beim Handshake mit Dynamo-Kapitän Marco Hartmann.  © Frank Kruczynski

"Wenn wir solche Fehler machen, werden wir kaum mehr Punkte holen", sagte er nach der Partie mit eiserner Miene. Einer widersprach ihm: "Das ist sehr emotional gedacht", sagte Aues Torjäger Pascal Testroet.

"Dynamo hat genügend Qualität", gab der Ex-Publikumsliebling der Schwarz-Gelben eine Art Aufbauhilfe.

"Am Anfang haben sie schon die Lücken bei uns gefunden, das muss man ganz ehrlich sagen. Wir waren nicht gut drin in der Partie, erst mit dem Elfmeter zum 1:1. Die tiefen Bälle immer wieder von ihnen und die System-Rochaden, das war echt eklig. Dresden wird schon genügend Punkte holen, damit wir auch im kommenden Jahr zwei schöne Derbys erleben werden", hat der 29-Jährige keine Bedenken, dass Dynamo irgendwie hinterein rutscht und in Nöte kommt.

Der krönte "seine" Woche mit einem Doppelpack. Die Geburt seiner zweiten Tochter, selbst Geburtstag gefeiert und nun der Derbysieg. Er trieb seine alten Mannschaftskameraden mit seinen Toren zum 3:1 und zum 4:1 zur Weißglut, feierte dann mit den eigenen Fans den Sieg, ging aber nicht mehr in die Dynamo-Kabine:

Nach seiner Zeit bei Dynamo: Pascal Testroet hat immer noch ein gutes Verhältnis zu vielen

"Der Typ bin ich nicht. Jetzt genieße ich, letztes Jahr haben sie mich korrekt behandelt. Da hat keiner irgendetwas gesagt. Paar Jungs sind gekommen und haben mich beglückwünscht, haben mir gesagt, dass ich ein tolles Spiel gemacht habe", sagte "Paco".

Er, der im August 2018 von der Elbe an die kleine Lößnitz wechselte, hat immer noch ein gutes Verhältnis zu vielen Spielern und Verantwortlichen.

"Mit Teammanager Martin Börner habe ich sehr lange gesprochen. Das ist ja alles nichts Persönliches. Es ist ja keiner böse auf mich. Sie gönnen es mir, dass ich Tore schieße. Sie hätten es sich nur gewünscht, dass ich jetzt nicht treffe. Aber sonst ist alles gut", so Testroet.

Pascal Testroet (2.v.r.) hatte beim 4:1-Sieg seiner Auer gegen Dynamo jede Menge Grund zum Lachen.
Pascal Testroet (2.v.r.) hatte beim 4:1-Sieg seiner Auer gegen Dynamo jede Menge Grund zum Lachen.  © Picture Point/Roger Petzsche

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