Dynamos Sieg eingeleitet: Das steckt hinter den genialen Freistößen von Patrick Ebert

Dresden- Patrick Ebert! Was war das für eine Bude am Sonntag gegen Heidenheim! Ein Sahnemalzer! Herrlich zwirbelte er die Kugel aus 23 Metern in den Knick.

Das große Vorbild von Patrick Ebert in Sachen Freistöße: David Beckham.
Das große Vorbild von Patrick Ebert in Sachen Freistöße: David Beckham.  © imago images/Aziz Shah

Das 1:0 war sein erstes Tor nach einem Freistoß für Dynamo und es war der Knotenlöser in dem Spiel - vielleicht sogar der Saison. "Es war auch nicht das letzte für Dresden", grinst der 32-Jährige.

Der ruhende Ball ist die Spezialität von "Ebi". "Ich übe ständig Freistöße, eigentlich seit ich klein war. Mein Vorbild war David Beckham, daher habe ich das schon immer trainiert. Es war für mich eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis ich für Dynamo auch mal einen reinmache", so der Mittelfeldspieler. "Das ist harte Arbeit."

Nach jedem Training stellt er sich auf den Platz und knallt die Bälle aufs Tor.

"Wie oft ich schieße, hängt auch davon ab, wie oft ich treffe. Haue ich die ersten drei rein, gehe ich duschen. Treff ich von zehn Schüssen neun nicht, übe ich weiter", grinst er.

Aber Ebert ist nicht nur bei Dynamo, um die ruhenden Ball zu versenken. Er will dauerhaften Erfolg haben - und nicht nur immer mal, wie am Sonntag.

Dynamo erwartet am Freitag in Darmstadt eine schwere Aufgabe bei den Lilien

Patrick Ebert jubelt über sein Freistoßtor, Baris Atik ebenso.
Patrick Ebert jubelt über sein Freistoßtor, Baris Atik ebenso.  © Lutz Hentschel

Es soll am Freitag in Darmstadt schon weiter gehen. Wenn für ihn Freistöße "harte Arbeit" sind, dann wird es die Partie am Böllenfalltor erst recht.

Der SV Darmstadt 98 verlor am Montag in Osnabrück 0:4. Noch eine Packung wollen die Lilien nicht kassieren. Das Stadion wird "brennen".

"Wir haben letzte Saison dort verloren. Wir wissen alle, dass es schwer wird. Es wird eine Rolle spielen, dass Darmstadt am Montag 0:4 verloren hat. Die Spieler wollen eine Reaktion vor dem eigenen Publikum zeigen. Wir rechnen uns aber Chancen aus, spielen unser Spiel durch und wollen etwas mitnehmen", so Ebert.

Doch der Routinier weiß auch, dass dafür eine ähnliche Leistung wie gegen Heidenheim nötig sein wird, vielleicht sogar noch eine bessere. Darmstadt kommt mit Wut im Bauch un wird versuchen, Dynamo zu überrennen. Da muss die SGD dagegenhalten und ab und zu Nadelstriche setzen.

Genau diese könnten die Aufgabe von Patrick Ebert werden. Er hat die Klasse, Erfahrung und das Auge, das Spiel zu lenken, einen überraschenden Pass zu spielen.

Und zu guter Letzt hilft vielleicht auch wieder ein ruhender Ball aus etwa 20 Metern Entfernung.

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