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Dynamofans werfen Bullenkopf aus dem K-Block

Dieser Protest ist einfach nur widerlich. Bei hitzigen Pokal-Kracher zwischen Dynamo Dresden und RB Leipzig haben Fans den Kopf eines Bullen in den Innenraum des Stadions geworfen. 

Der abgetrennte Bullenschädel liegt vor dem K-Block.
Der abgetrennte Bullenschädel liegt vor dem K-Block.

Dresden - Dieser Protest ist einfach nur eklig. Beim hitzigen Pokal-Kracher zwischen Dynamo Dresden und RB Leipzig haben Fans den Kopf eines Bullen in den Innenraum des Stadions geworfen. 

Während des Spiels hatten die Dynamofans lautstark und mit zahlreichen Transparenten ihre Abneigung gegen RB geäußert. 

Doch das geht zu weit. Wie auf Fotos zu sehen ist, liegt ein abgetrennter Bullenkopf vor dem K-Block. 

Offenbar handelt es sich dabei um einen echten Schädel. Offen ist, wie es der Kopf an den Einlasskontrollen vorbei ins Stadion geschafft hat. 

Dynamo hatte das Spiel nach 0:2-Rückstand noch sensationell gedreht und nach Elfmeterschießen gewonnen. 

Diese Art des Protestes geht zu weit und ist einfach nur geschmacklos.
Diese Art des Protestes geht zu weit und ist einfach nur geschmacklos.

Ansonsten blieb das Spiel friedlich, zu den befürchteten Ausschreitungen kam es nicht. Am Abend zog die Polizei ein positives Fazit. Knapp 800 Beamte aus Sachsen und der Bundespolizei sicherten das Spiel ab. Gegen 28 Dresdner Fans, die unter anderem ein T-Shirt mit den Aufschrift "Bullenschweine" trugen, wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

Den Mannschaftsbus von RB Leipzig eskortierte die Polizei bis zum Stadion. Ein noch jugendlicher RB-Fan zündete kurz nach Ankunft auf dem Dresdner Hauptbahnhof einen Nebeltopf, wodurch vier Bundespolizisten leichte Verletzungen erlitten. 

Während des Spiels wurden aus den Dynamo-Fanblock Trinkbecher aufs Spielfeld geworfen. Die Polizei konnte zwei Werfer identifizieren. Die Abreise der Leipziger Fußballfans verlief schließlich entspannt.

Rund um das Spiel blieb es friedlich. Die Dynamofans standen wie eine Wand hinter ihrem Verein.
Rund um das Spiel blieb es friedlich. Die Dynamofans standen wie eine Wand hinter ihrem Verein.

Fotos: Imago, Lutz Hentschel

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