Für Dynamo geht's los! Unter Spaniens Himmel Richtung Klassenerhalt

Dresden - Spaniens Himmel breitet seine Sterne über unsere Fußballplätze aus; und der Morgen grüßt schon aus der Ferne, bald geht es zum neuen Kampf hinaus.

Was für ein Blick aus den Bergen, der Sierra de Mijas, hinunter auf das Zentrum der Stadt. Den Blick werden die Kicker genießen können, den Strand sicher nicht.
Was für ein Blick aus den Bergen, der Sierra de Mijas, hinunter auf das Zentrum der Stadt. Den Blick werden die Kicker genießen können, den Strand sicher nicht.  © imago images/Westend61

"Spaniens Himmel" - ein Lied aus dem Musikunterricht der DDR - etwas umgedichtet und auf Dynamo Dresden gemünzt. Genau jener Kampf geht am heutigen Samstag richtig los - mit der Abfahrt in die Hauptstadt.

"Wir fahren am Samstag schon nach Berlin, schlafen dort im Hotel, um am Sonntagmorgen direkt zu fliegen", sagt Trainer Marcus Kauczinski, weshalb das Camp im Grunde am Samstag schon beginnt.

"Wir trainieren auch direkt, wenn wir ankommen." Dynamo wird in Malaga landen und dann die 25 Kilometer weiter nach Mijas fahren, dort in den Bergen wird der SGD-Tross bis zum 20. Januar Halt machen.

Mijas hat immerhin knapp 83.000 Einwohner. Der Ortskern, das Zentrum erstreckt sich an der Costa del Sol, einige Stadtteile liegen in den Bergen, der Sierra de Mijas.

Durch seine Lage in der Nähe der Touristenorte Torremolinos und Marbella ist Mijas ein sehr beliebtes Ziel für Tagesausflüge.

Doch um Urlaub zu machen, fahren die Dresdner nicht in die Sonne. Wie 16 andere Erst- und Zweitligisten bereiten sie sich in warmen Gefilden auf die Rückrunde vor.

Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski vergeudet keine Zeit

Markus Kauczinski wird in Spanien keine Mütze und dicke Jacke brauchen - Stift und Zettel aber schon.
Markus Kauczinski wird in Spanien keine Mütze und dicke Jacke brauchen - Stift und Zettel aber schon.  © Lutz Hentschel

Die Schwarz-Gelben müssen arbeiten, schwitzen, ackern, schnell die Neuen integrieren, menschlich zusammenwachsen, um das Unmögliche möglich zu machen: Klassenerhalt.

Daher vergeudet Kauczinski auch nach der Ankunft gar keine Zeit. Koffer abstellen, Trainingssachen an und dann geht es auf den Platz.

Ab Montag steht dann das volle Programm an: "Wir machen zwei Tage mit Einheiten in der Defensive, haben zwei Spiele am 15. und 18. und werden darum herum auch Pausen setzen", so Kauczinski.

Pausen zur Regeneration. Ohne geht es auch bei einem Tabellenletzten nicht. Sonst besteht die Gefahr, die Jungs zu übertrainieren. Zu viel ist auch nicht gut - siehe Sommer. Der Coach muss das richtige Maß finden.

Zunächst trifft Dynamo auf Dinamo Bukarest und danach auf den südkoreanischen Meister Jeonbuk Hyundai.

"Das reicht auch. Wir suchen für danach noch einen Gegner, wahrscheinlich für Freitag nach unserer Rückkehr, aber das ist noch offen", so der Coach. "Mit den Tests bin ich zufrieden, das sind gute Gegner."

Fußball unter der Kapelle Virgen de la Pena - der Jungfrau des Felsens. Sie ist eines der großen Wahrzeichen von Mijas.
Fußball unter der Kapelle Virgen de la Pena - der Jungfrau des Felsens. Sie ist eines der großen Wahrzeichen von Mijas.  © Imago images/Pro Shots

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