Dynamo-Dribbler Horvath nach Union-Remis: "War wichtig für die Stimmung im Team"

Dresden - Seit seiner Rückkehr im Juli aus Innsbruck ist er sportlich wertvoller denn je für die SG Dynamo Dresden. Sieben Mal stand Sascha Horvath in der Startformation, einmal kam er rein.

Sascha Horvath (l.) im Kopfballduell mit dem deutlich größeren Berliner Julian Ryerson. Am Boden war der Dresdner überlegen.
Sascha Horvath (l.) im Kopfballduell mit dem deutlich größeren Berliner Julian Ryerson. Am Boden war der Dresdner überlegen.  © imago images/Engler

Nur in Aue schmorte er 90 Minuten lang auf der Bank. Auch im torlosen Test bei Union gehörte der kleine Dribbler zu den Besten im schwarz-gelben Trikot.

In Berlin gab es keinen Zähler für das Remis, aber ein kleiner Pluspunkt war die Partie in der Alten Försterei.

Dresden zeigte in einer vernünftigen zweiten Hälfte, dass die Beteiligten das Fußballspielen nicht verlernt haben.

"Das war ein guter Test. Nach dem letzten Spiel war die Stimmung nicht so gut, aber das haben wir uns zurückerobert, mit freiem Kopf, mit viel Ballbesitz, wir haben viel Bälle hinten geholt, egal wer es war", sagt der Österreicher und kneift dann die Augen zusammen.

"Leider war das Thema wieder die Chancenverwertung. Da hätten wir einen vielleicht reinmachen können", so Horvath.

Sascha Horvath lobt den Auftritt Dynamo Dresdens beim 1. FC Union Berlin

So will Sascha Horvath (r.) mal wieder abheben - hier nach seinem Führungstreffer zum zwischenzeitlichen 1:0 in Karlsruhe. Der kleine Österreicher war in acht von neun Punktspielen in dieser Saison im Einsatz.
So will Sascha Horvath (r.) mal wieder abheben - hier nach seinem Führungstreffer zum zwischenzeitlichen 1:0 in Karlsruhe. Der kleine Österreicher war in acht von neun Punktspielen in dieser Saison im Einsatz.  © imago images/Herbert Rudel

Vor des Gegners Tor stand die Null, da fehlte das Erfolgserlebnis. Dafür war es im hinteren Bereich da.

"Das ist für uns extrem wichtig, auch für die Stimmung in der Mannschaft. Wir haben gesehen, dass wir doch gut spielen können ohne große Fehler. So müssen wir auch ins nächste Spiel reingehen."

Wie gesagt, das Gute passierte alles in der zweiten Hälfte. In der ersten fand die Aufarbeitung der letzten beiden Niederlagen noch in den Köpfen statt, bevor es die Dynamo-Jungs auf dem Rasen zeigten.

"Der Trainer hat es in der Halbzeit angesprochen, wir können jetzt wieder nach vorn machen. Es war aber ganz klar, wir hatten einige neue Spieler in der Aufstellung. Da muss man erst reinfinden, wer wie anläuft. Das haben wir gut gemacht, da sind wir aber nicht nach vorn gekommen. In der zweiten Hälfte war es dann richtig gut."

Doch auch da fiel kein Tor, trotz guter Möglichkeiten. "Aber wichtig war erst einmal für uns, dass wir wieder bis vors Tor und zum Abschluss gekommen sind", grinst Horvath.

Die Tore haben sich die Dresdner dann für Fürth aufgehoben: "Ich hoffe es."

Dynamo-Dribbler Sascha Horvath gehörte im Test beim 1. FC Union Berlin zu den besten SGD-Spielern. (Archivbild)
Dynamo-Dribbler Sascha Horvath gehörte im Test beim 1. FC Union Berlin zu den besten SGD-Spielern. (Archivbild)  © Picture Point/ Sven Sonntag

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