Dynamo-Coach Walpurgis über Atik: "Ein Tag der Belohnung"

Dresden - "Das war heute ein Tag der Belohnung", fasste Trainer Maik Walpurgis zusammen. Mit dem 3:1-Sieg gegen Sandhausen belohnte sich nicht nur die Mannschaft mit einem Heimsieg selbst.

Dynamo-Trainer Maik Walpurgis nimmt seinen 2:1-Torschützen Aias Aosman in den Arm.
Dynamo-Trainer Maik Walpurgis nimmt seinen 2:1-Torschützen Aias Aosman in den Arm.  © Lutz Hentschel

Auch einzelne Akteure wurden mit einem Debüt, einer Vorlage und einem Tor belohnt.

Überraschend stand Baris Atik statt Haris Duljevic in der Anfangsformation. "Es freut mich, dass ich mit einer Vorlage der Mannschaft helfen konnte", war Atik nach dem Spiel happy.

Bedanken durfte er sich bei seinem Trainer, der sich für den Deutsch-Türken entschied und ihm sein Vertrauen schenkte.

"Baris hat sich seit Wochen aufgedrängt", erklärte Walpurgis die Personalentscheidung.

"Zuletzt habe ich mich immer gegen ihn entschieden. Es war überfällig, dass er seine Chance bekommt."

Und noch einen Jungen machte der Coach glücklich: Justin "Leo" Löwe feierte sein Zweitliga-Debüt. Der 19-Jährige kam in den letzten Sekunden der Nachspielzeit zu seinem ersten Einsatz.

"Er hat richtig geschwitzt. Mal schauen, ob er überhaupt 35 Meter gelaufen ist", witzelte Walpurgis. "Nein im Ernst: 'Leo' ist in jedem Training mit großer Freude und Motivation dabei - den Einsatz hat er sich redlich verdient."

Rico Benatelli forderte: "Er kann ruhig einen ausgeben", ist die Auflaufprämie von Löwe damit wohl schnell wieder weg ...

Doch auch Benatelli wird nicht drumherum kommen, einen zu spendieren. Mit seinem 3:1-Treffer belohnte sich der 26-Jährige auch noch selbst für seine so oft starken Laufleistungen.

Feierte sein Zweitliga-Debüt: Justin Löwe
Feierte sein Zweitliga-Debüt: Justin Löwe  © Lutz Hentschel
Baris Atik (r., gegen Philipp Klingmann) machte ein prima Spiel, bereitete das 2:1 glänzend vor.
Baris Atik (r., gegen Philipp Klingmann) machte ein prima Spiel, bereitete das 2:1 glänzend vor.  © Lutz Hentschel

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