Dynamos Walpurgis stolz trotz 0:1: "Spiel auf Messers Schneide"

Dresden - "Es war ein Spiel auf des Messers Schneide", fasste Maik Walpurgis die Partie passend zusammen. Denn einen Gewinner hatte die Begegnung zwischen Dynamo und Fürth nicht verdient.

Hätte das Spiel in eine andere Richtung gedreht: Dario Dumic (r.) donnerte den Ball aus kürzester Distanz übers Tor.
Hätte das Spiel in eine andere Richtung gedreht: Dario Dumic (r.) donnerte den Ball aus kürzester Distanz übers Tor.  © Lutz Hentschel

Trotzdem verloren die Schwarz-Gelben knapp mit 0:1.

Im Grunde war es ein klassisches 0:0-Spiel. Beide Teams hatten ein paar Möglichkeiten, nutzten diese aber nicht.

Das stellte auch Walpurgis im Anschluss an die Partie fest, dabei trauerte er vor allem der dicken Chance von Dario Dumic hinterher.

"Bitter, dass wir vor der Pause, als Dario die Möglichkeit dazu hatte, nicht in Front gegangen sind. Das hätte uns sicherlich in die Karten gespielt."

Das Glück stand dieses Mal eben nicht auf Dresdens Seite, anders als in den beiden Begegnungen zuvor.

Das nahm auch Kapitän Marco Hartmann so wahr: "Es ist schon enttäuschend. Das Spiel hätte auch in unsere Richtung kippen können, so kippte es eben in die andere."

Nicht die Köpfe hängen lassen! Noch auf dem Platz munterte Maik Walpurgis (hinten Mitte) seine Jungs nach der Niederlage wieder auf.
Nicht die Köpfe hängen lassen! Noch auf dem Platz munterte Maik Walpurgis (hinten Mitte) seine Jungs nach der Niederlage wieder auf.  © Lutz Hentschel

Nämlich durch das Tor des Tages, das Daniel Keita-Ruel in der 85. Minute erzielte.

"Das darf so nicht passieren", ärgerte sich Hartmann über die Entstehung, weil ein taktisches Foul den Treffer vielleicht verhindert hätte.

Walpurgis merkte an: "Das Tor kann man fast besser nicht machen." Ein später Genickschlag für sein Team, auf das der Coach am Ende dennoch stolz ist:

"Ich will der Mannschaft trotzdem ein Kompliment machen, wie sie die Partie nach den letzten beiden Wochen angegangen ist."

Montag wird ein bisschen ausgelaufen, Dienstag steht ein freier Tag an, ab Mittwoch wird sich auf das Derby in Magdeburg vorbereitet.

"Ich habe mich noch nie so auf eine normale Trainingswoche gefreut wie aktuell", lässt Walpurgis die Strapazen der englischen Wochen nun hinter sich.


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