Fehlstart und Abwehrschwäche: So wird Schubert der Dynamo-Abschied leicht gemacht

Dresden - Für welchen Verein Markus Schubert ab Sommer im Tor steht, ist weiter offen. Doch bei dieser Spielweise und Leistung seiner Vordermänner wie gegen Bielefeld (3:4) und Heidenheim (0:1) muss Schubert sicher nicht zweimal überlegen, ob er Dresden den Rücken kehrt.

Anfangs schlichen die Dynamos wie gewohnt in Richtung des Gästeblocks, mussten dann aber an den Zaun - denn bei den mitgereisten Anhängern herrschte nach der 0:1-Niederlage in Heidenheim Redebedarf.
Anfangs schlichen die Dynamos wie gewohnt in Richtung des Gästeblocks, mussten dann aber an den Zaun - denn bei den mitgereisten Anhängern herrschte nach der 0:1-Niederlage in Heidenheim Redebedarf.  © Imago

Die zweite Halbzeit des Bielefeld-Spiels - in der Schubert drei Dinger kassierte - musste der 20-Jährige erst einmal verdauen.

"Das Positive war, dass gleich das nächste Spiel anstand", analysierte er die Gegentore, bei denen er von seiner Abwehr im Stich gelassen wurde.

Auch die erneute Niederlage in Heidenheim ist ganz und gar nicht an Schubert festzumachen. "Markus hat ein tolles Spiel gemacht, generell geht er mit der Situation sehr gut um", lobte Cheftrainer Maik Walpurgis den Schlussmann, der beim einzigen Gegentor machtlos war.

Erst verlor Baris Atik das Laufduell gegen Marnon Busch, dann warfen sich drei Mann (Osman Atilgan, Erich Berko und Rico Benatelli) naiv in den angetäuschten Schuss von Nikola Dovedan (35.), der sich den Ball einfach nur auf den anderen Fuß legte. Dadurch war die Bahn frei, das Leder schlug im Eck ein.

Weil die Heidenheimer in Hälfte zwei ihrer Konter nicht raffiniert genug ausspielten und Schubert mit seinen Paraden gegen FCH-Angreifer Robert Glatzel (66.) und Dovedan (80.) die Dynamos am Leben hielt, durften die Schwarz-Gelben bis zum Schlusspfiff weiter an einem Punkt knabbern.

Schön geflogen! Beim Gegentor streckte sich Dynamo-Keeper Markus Schubert aber vergeblich.
Schön geflogen! Beim Gegentor streckte sich Dynamo-Keeper Markus Schubert aber vergeblich.  © Imago

Doch die Dresdner Offensive biss sich die Zähne aus, brachte den Ball nicht im gegnerischen Tor unter. "Eigentlich haben wir nicht schlecht gespielt, aber leider unsere Möglichkeiten nicht reingemacht, da fehlt es uns derzeit", kritisierte Schubert seine Vordermänner.

"Okay, wir haben vor ein paar Tagen drei Tore geschossen, aber gegen Heidenheim ist der Knoten einfach nicht geplatzt."

Gratulationen, weil "Schubi" Dynamos bester Mann auf dem Feld war, nahm er nicht entgegen. "Wir haben als Mannschaft verloren. Völlig egal, was dann mit mir ist", war seine Stimmung nach der erneuten Niederlage getrübt.

Als Nächstes steht die Partie beim Hamburger SV (11.02.) an - ein echtes Saisonhighlight!

Vorfreude ist bei Schubert nicht zu erkennen. "Dazu muss ich das jetzt erstmal verdauen, das wird aber in den nächsten Tagen hoffentlich kommen."

In den letzten beiden Begegnungen musste Dynamo-Keeper Markus Schubert fünf Mal hinter sich greifen.
In den letzten beiden Begegnungen musste Dynamo-Keeper Markus Schubert fünf Mal hinter sich greifen.  © Picture Point / Gabor Krieg

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