Dynamos Minge: Neuhaus-Aus tat weh

Dresden - Am Trainer allein lag es gewiss nicht. Umso schwerer war es für Geschäftsführer Ralf Minge, Trainer Uwe Neuhaus vorzeitig zu beurlauben.

Sport-Geschäftsführer Ralf Minge (v.l.), Pressesprecher Henry Buschmann und Ex-Trainer Uwe Neuhaus.
Sport-Geschäftsführer Ralf Minge (v.l.), Pressesprecher Henry Buschmann und Ex-Trainer Uwe Neuhaus.  © Lutz Hentschel

"Es waren ohne Zweifel Schmerzen", beschreibt Minge seine Gefühlswelt, als er Neuhaus nach über drei Jahren über dessen Aus informierte.

"Das Gespräch war von Seriosität und Achtung geprägt. Wir haben sehr respektvoll und vertraut zusammengearbeitet. Es hat menschlich Spuren hinterlassen."

Für Minge ist der Ex-Trainer in Dresden jederzeit willkommen: "Er wird immer ein gern gesehener Gast hier sein. Meine Gefühle habe ich so der Mannschaft auch mitgeteilt."

Und das waren nicht die einzigen Worte des 57-Jährigen an die Spieler. Minge zeigte ihnen nach dem Pokal-Aus verärgert den erhobenen Zeigefinger: "Mich haben diese billigen Ausreden gestört. Taktische Sachen, Motivation. Wir haben einen Gegner bespielt, der zwei Klassen drunter ist."

Ein "Armutszeugnis" nannte Minge die zuletzt gezeigte Leistung der Schwarz-Gelben, wofür er nicht nur den Trainer verantwortlich machen möchte.


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