Dynamo-Coach Fiel vermisste "Fair Play" bei Oral

Dresden - Klar, im Abstiegskampf liegen die Nerven blank, aber beste Freunde werden Dynamo-Coach Cristian Fiel und Ingolstadts Trainer Tomas Oral in diesem Leben wohl nicht mehr.

Eiszeit herrschte nach der Partie zwischen Ingolstadts Trainer Tomas Oral (r.) und seinem Dynamo-Kollegen Cristian Fiel (l.).
Eiszeit herrschte nach der Partie zwischen Ingolstadts Trainer Tomas Oral (r.) und seinem Dynamo-Kollegen Cristian Fiel (l.).  © Worbser-Sportfotografie/Mike Worbs/dpa

"Normalerweise gehe ich nach Abpfiff immer zum gegnerischen Trainer und gratuliere ihm - das habe ich diesmal nicht gemacht", bemängelte Fiel das zuvor fehlende "Fair Play" der Ingolstädter Ersatzbank samt Funktionären.

"Ich habe viel dazugelernt, mehr Worte möchte ich darüber nicht verlieren", biss sich der 39-Jährige auf die Zunge.

Was war vorgefallen? Bei jeder Kleinigkeit fuhr FCI-Trainer Oral an der Seitenlinie aus der Haut.

Neben ständigen Wortgefechten mit Fiel beschwerte sich der 46-Jährige auch bei den Unparteiischen. "In der zweiten Halbzeit ist dem Schiedsrichter das Spiel ein bisschen aus den Händen geglitten", fügte Oral an.

Die vierte Offizielle Riem Hussein hatte zwischen den zwei Coaching-Zonen viel zu tun. Sie musste nicht nur Trainer Oral besänftigen, auch Sportdirektor Thomas Linke diskutierte oft mit ihr.

In einem Extra-Bericht wird sicher auch Torschütze Sony Kittel erwähnt werden.

Nachdem der 26-Jährige bei seiner Auswechslung (85.) im Schneckentempo vom Platz schlich, muss er einige unschöne Worte gegenüber Hussein verloren haben, die ihm bis an den Sitzplatz folgte und anschließend Notizen machte.

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