Dynamo-Stürmer Berko trifft morgen auf seinen Kumpel Kutschke

Dresden - Mit vier Toren und einem Assist aus den vergangenen fünf Partien hat Dynamos Erich Berko einen richtig guten Lauf. Aber auch der Ex-Dresdner Stefan Kutschke ist beim FC Ingolstadt rechtzeitig zum Saisonendspurt zurück in Form. Im direkten Duell um den Klassenerhalt heißt es "Erbsenkopf" gegen "Bomber".

Stefan Kutschke (l.) für Ingolstadt, Erich Berko für Dynamo: Zwei Kumpels mit derselben Berufung - dem Toreschießen!
Stefan Kutschke (l.) für Ingolstadt, Erich Berko für Dynamo: Zwei Kumpels mit derselben Berufung - dem Toreschießen!  © Lutz Hentschel

Für beide Teams geht es Freitagabend (18.30 Uhr) um einiges. Dynamo kann mit einem Sieg den Klassenerhalt praktisch perfekt machen.

Ein Dreier für Ingolstadt und die Schanzer haben die Möglichkeit, sich seit dem 25. Spieltag erstmals wieder von den direkten Abstiegsrängen zu lösen. "Dementsprechend werden sie auch auftreten", vermutet Dresdens Angreifer Berko.

Außerdem kommt es für den 24-Jährigen zum Aufeinandertreffen mit seinem ehemaligen Mitspieler und Kumpel Kutschke, der ebenfalls den Torriecher wiedergefunden hat. "Der Bomber", so nennt Berko den Torjäger der Schanzer, "macht es unter dem neuen Trainer auch gut".

Seitdem Tomas Oral vor drei Spieltagen das Ruder beim FCI übernommen hat, genießt Kutschke wieder das Vertrauen des Trainers und bedankte sich in dieser Zeit prompt mit zwei Vorlagen und einem Treffer.

Mit dem frühen 1:0 leitete Erich Berko (l.) den schwarz-gelben Sieg ein. Köln-Keeper Timo Horn konnte den Ball nicht mehr entscheidend abwehren.
Mit dem frühen 1:0 leitete Erich Berko (l.) den schwarz-gelben Sieg ein. Köln-Keeper Timo Horn konnte den Ball nicht mehr entscheidend abwehren.  © Lutz Hentschel

"Stefan hat noch einen sehr guten Draht in die Dynamo-Kabine", verrät Berko.

Da die kommende Begegnung aber kein Freundschaftsspiel wird, gab es dieser Tage auch noch keinen Kontakt zwischen den beiden Torjägern.

Dafür telefoniert der Deutsch-Ghanaer regelmäßig mit seinem Vater. So auch nach dem 3:0-Erfolg gegen Köln. "Er hat ersteinmal gelacht und dann gefragt, ob mein Nacken schief stand", beschreibt Berko das Gespräch.

Grund: Weil der Junior ganz und gar kein Kopfballungeheuer ist, bezeichnet ihn der Senior stets als "Erbsenkopf".

Gegen die Domstädter war Berko gleich doppelt erfolgreich - mit dem Fuß und mit dem Kopf.

Der Moment, bevor Erich Berko (hinten) das 3:0 gegen Köln und somit sein erstes Saisontor mit dem Kopf erzielte.
Der Moment, bevor Erich Berko (hinten) das 3:0 gegen Köln und somit sein erstes Saisontor mit dem Kopf erzielte.  © imago images/Matthias Rietschel

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