Dynamos Müller: "Ich passe nicht in die Premier League!"

Dresden - Seitdem Dynamo-Dresden-Kicker Jannik Müller sein Bachelor-Studium (Finanz-Management) erfolgreich abgeschlossen hat, scheint er eine neue Freizeitgestaltung gefunden zu haben. "Ich hänge sehr viel vor der PlayStation", gibt er offen zu.

Dynamos Jannik Müller (l.) gehört seit dem Geheimtest gegen den Halleschen FC, hier gegen Kilian Pagliuca, wieder zum ersten Aufgebot der Schwarz-Gelben.
Dynamos Jannik Müller (l.) gehört seit dem Geheimtest gegen den Halleschen FC, hier gegen Kilian Pagliuca, wieder zum ersten Aufgebot der Schwarz-Gelben.  © Eric Münch

Im Videospiel "FIFA 19" zockt Müller gern einen Modus, in dem er sein Team beliebig zusammenstellen kann.

Aufgrund der Qualität greift er gern auf Kicker aus der ersten englischen Liga zurück.

Dynamo-Spieler haben darin nichts verloren, nicht mal er selbst. "Ich passe nicht in die Premier League", sagt Müller.

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Dieser Satz bezieht sich auf das fiktive Spiel, aber die schwarz-gelben Bosse würden den in Zukunft gern öfter vom Verteidiger hören - bei den realen Vertragsverhandlungen.

Müllers Kontrakt in Dresden läuft im Sommer 2019 aus. Und wie bekannt, locken die Engländer gern mit lukrativen Gehältern.

"Da ist momentan noch alles offen", hat sich der 24-Jährige in seiner dreimonatigen Verletzungspause ganz auf sein Comeback konzentriert.

Müller kann sich einen Verbleib in Dresden gut vorstellen. Aktuell genießt er das Vertrauen von Coach Maik Walpurgis, der ihn in hohen Tönen lobt.

Und auch privat fühlt sich Müller in Elbflorenz pudelwohl. "Mit der Familie meiner Freundin", habe der geborene Rheinländer hier eine zweite Heimat gefunden.

Jannik Müller führte Dynamo Dresden im Testspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern als Kapitän aufs Feld.
Jannik Müller führte Dynamo Dresden im Testspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern als Kapitän aufs Feld.  © Lutz Hentschel

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