Dynamo torlos gegen Schweizer Clubs: "Das Salz in der Suppe hat noch gefehlt"

Belek - Ersatzgeschwächt mit fünf A-Junioren im Einsatz: Mit 0:1 und 0:0 endete Dynamos zweiter Block-Testspieltag im Trainingslager in der Türkei.

Am Sonntagnachmittag testete Dynamo im Stadion des MAXX Royal Belek gegen Grasshopper Zürich. Hier flankt Marius Hauptmann (l.) vors Schweizer Tor.
Am Sonntagnachmittag testete Dynamo im Stadion des MAXX Royal Belek gegen Grasshopper Zürich. Hier flankt Marius Hauptmann (l.) vors Schweizer Tor.  © Lutz Hentschel

Die nackten Ergebnisse zeigen es: Vorm gegnerischen Tor herrscht bei den Dresdnern derzeit Flaute.

In der ersten Partie des Tages kassierten die Schwarz-Gelben eine 0:1-Niederlage gegen den Schweizer Zweitligisten Aarau.

Die Dynamos fanden nicht gut ins Spiel, hatten umso mehr Glück, als Gegenspieler Varol Tasar (7.) nach einem Solo-Lauf nur den Pfosten traf.

Richtige Torgefahr kam bei den Dresdnern nicht auf. Angreifer Vasil Kusej (19.) ärgerte sich, weil er von Keeper Djordje Nikolic von den Beinen geholt worden war - der Elfmeterpfiff blieb aber aus.

Im zweiten Durchgang reichte den Schweizern eine Unaufmerksamkeit der SGD. Marco Schneuwly (71.) traf per Kopf, als Torhüter Patrick Wiegers dem hinter ihm herunterfallenden Ball nur noch hinterher sah.

"Wir hatten ein paar gute Phasen dabei, aber leider auch Zeiten, wo wir viel zu einfach die Bälle verloren haben", resümierte Rico Benatelli nach der Partie. "Im Großen und Ganzen war das zu wenig."

Maik Walpurgis (l.) und die Dynamos bekamen Besuch von Heiko Scholz, jetzt Trainer bei Regionalligist Wacker Nordhausen.
Maik Walpurgis (l.) und die Dynamos bekamen Besuch von Heiko Scholz, jetzt Trainer bei Regionalligist Wacker Nordhausen.  © Lutz Hentschel

Am Nachmittag folgte eine Nullnummer gegen den Schweizer Rekordmeister Grasshopper Club Zürich.

Dynamos Gegner zeigte sich anfangs effektiver. Die besten Chancen der Schweizer entschärften die jeweiligen Torhüter Markus Schubert (26.) und Tim Boss (57.).

In den letzten 30 Minuten spielten die Schwarz-Gelben mit mehr Biss. Lucas Röser (62.), Baris Atik (66./88.) und Osman Atilgan (73.) versuchten sich, am Ende brachte aber keines der beiden Teams den Ball im Tor unter.

"Wir haben gut dagegen gehalten", zeigte sich Jannis Nikolaou zufrieden. "Schön, dass wir die Null gehalten haben. Der Trainer legt viel Wert darauf, dass wir gut stehen und die Formation einhalten."

Coach Maik Walpurgis ordnete die Ergebnisse der beiden Begegnungen so ein: "Wir haben gegen zwei ambitionierte Gegner gespielt. Aarau hat von den letzten sieben Ligaspielen sechs gewonnen. Und Zürich ist ein Topteam, das Rang und Namen hat."

Gut findet der 45-Jährige, wie seine Mannschaft gegen den Ball gearbeitet hat. "Leider ist es uns nicht gut gelungen, unsere Angriffe final zu Ende zu bringen", fordert er nun noch mehr Zug zum gegnerischen Tor.

"Wichtig ist, dass wir uns im Herausspielen von Möglichkeiten und in der Chancenverwertung weiter steigern. Das Salz in der Suppe hat noch gefehlt."

Dynamo-Keeper Patrick Wiegers (M.) kniet frustriert am Boden - gerade hat er das 0:1 gegen Aarau kassiert.
Dynamo-Keeper Patrick Wiegers (M.) kniet frustriert am Boden - gerade hat er das 0:1 gegen Aarau kassiert.  © Lutz Hentschel
Laufduell zwischen Zürichs Numa Lavanchy (l.) und Dynamos handbandagiertem Osman Atilgan.
Laufduell zwischen Zürichs Numa Lavanchy (l.) und Dynamos handbandagiertem Osman Atilgan.  © Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dynamo Dresden:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0