Lagerkoller im Dynamo-Camp? "Die Tage werden schwieriger!"

Belek - Im Trainingslager von Dynamo Dresden ist am Sonntag Tag 10 angebrochen. Trotz nobler Unterkunft, leckerem Essen und besten Platzbedingungen setzt bei Marco Hartmann nach und nach Heimweh ein.

Dynamos Kapitän Marco Hartmann (l.) beim Training mit Sören Gonther (r.).
Dynamos Kapitän Marco Hartmann (l.) beim Training mit Sören Gonther (r.).  © Lutz Hentschel

Den Spruch "Ich bin ein Star, holt mich hier raus" hat er im Dynamo-Camp noch nicht gerufen, aber vielleicht schon einmal gedacht.

"Die Tage werden immer schwieriger", fiebert Kapitän Hartmann schon dem Ende entgegen.

Wie der 30-Jährige erklärt, treffen sich je nach Interesse kleine Grüppchen auf den Zimmern oder in der Hotel-Lobby: "Das ist wichtig fürs Teambuilding, damit sich niemand verschanzt."

Die einen hängen an der Playstation, die anderen amüsieren sich bei Gesellschaftsspielen - teilweise auch gemischt.

Hartmann zählt zu den Brett- und Kartenspielern. "Mittlerweile macht es weniger Spaß als noch am ersten Tag", ist bei ihm die Euphorie nach über einer Woche nun aber gebremst.

"Ab jetzt ist es zum Glück absehbar", zählt Hartmann schon den Countdown runter. "Nun stehen mit den zwei Testspielen nochmal zwei Highlights an, da kann man sich noch einmal aufraffen."

Am Montag ist dann Regeneration angesagt und am Dienstagmittag geht es mit dem Flugzeug zurück nach Deutschland, wo Hartmann schon sehnsüchtig erwartet wird.

Jeden Tag telefoniert "Harti" per Videoanruf mit seinem einjährigen Sohn Carlie, der den Mann auf dem Bildschirm aber noch nicht so wahrnimmt, wie der Papa sich das wünscht. "Ich freue mich darauf, ihn am Dienstag wiederzusehen", will der Kapitän seinen Knirps dann fest in den Arm nehmen.

Marco Hartmann auf dem Rettungsschwimmer-Turm am Pool des Teamhotels. Der Dynamo-Kapitän bekommt langsam Heimweh, hat vor allem Sehnsucht nach seinem einjährigen Sohnemann Carlie.
Marco Hartmann auf dem Rettungsschwimmer-Turm am Pool des Teamhotels. Der Dynamo-Kapitän bekommt langsam Heimweh, hat vor allem Sehnsucht nach seinem einjährigen Sohnemann Carlie.  © Lutz Hentschel

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