Dynamos Aosman spricht Klartext zu Suspendierung

Belek - Am Tag des Duisburg-Spiels, unmittelbar vor der Winterpause, wurde Aias Aosman von Dynamo Dresden aus disziplinarischen Gründen suspendiert (TAG24 berichtete). Jetzt sprach er zum Vorfall, sieht sich als Opfer.

Dynamos Aias Aosman behauptet sich beim Trainingsspielchen im türkischen Belek gegen Moussa Koné.
Dynamos Aias Aosman behauptet sich beim Trainingsspielchen im türkischen Belek gegen Moussa Koné.  © Lutz Hentschel

Am Zielflughafen angekommen rannte Aosman voreilig zum Ausgang, wollte jedoch wieder in den abgesperrten Bereich zurück.

"Dann gab es ein kleines Missverständnis mit den Beamten da", erzählt der Syrer erstmals seinen Teil der Geschichte.

"Ich als Ausländer mit Mütze und Rucksack war für das Sicherheitspersonal natürlich Alarmstufe Rot. Da hat er mich festgehalten und mich angeschrien."

Weil Aosman sich zu Unrecht angegriffen fühlte, wehrte er sich. Sein Temperament half ihm dabei nicht weiter.

Sportdirektor Ralf Minge bekam die hitzige Angelegenheit mit, reagierte prompt.

Für Aosman eine voreilige Entscheidung: "Ich habe mit ihm eine riesige Diskussion geführt, weil es dadurch erst an die Öffentlichkeit kam. Für mich war die Aktion nichts."

Mittlerweile sind die Wogen geglättet. "Ich denke, dass ich mich sonst immer korrekt verhalten habe", hat Aosman hat einen Strich drunter gezogen.

Aias Aosman, hier in der Hotel-Lobby mit einem Glas Tee, nahm zu seiner Suspendierung Stellung und sieht sich als Opfer.
Aias Aosman, hier in der Hotel-Lobby mit einem Glas Tee, nahm zu seiner Suspendierung Stellung und sieht sich als Opfer.  © Lutz Hentschel

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