Dynamo setzt auf dem Hamburger Kiez alles auf Sieg! "Statistiken hin oder her"

Dresden - Noch nie konnte Dynamo im Millerntor-Stadion des FC St. Pauli gewinnen. Das soll am Samstag ab 13 Uhr anders werden!

Vor ausverkauftem Haus: Trotz 45-minütiger Stille (Fanproteste) freuen sich die Schwarz-Gelben auf eine tolle Kulisse im Millerntor-Stadion von St. Pauli.
Vor ausverkauftem Haus: Trotz 45-minütiger Stille (Fanproteste) freuen sich die Schwarz-Gelben auf eine tolle Kulisse im Millerntor-Stadion von St. Pauli.  © Imago

Denn die Schwarz-Gelben wollen mit den Hamburgern in der Tabelle gleichziehen.

"Statistiken hin oder her", sind die Bilanzen der Vergangenheit für SGD-Coach Maik Walpurgis nur unwichtige Zahlen.

Der 45-Jährige ist sicher, dass sein Team motiviert genug ist, in Hamburg gewinnen zu können.

"Wenn wir dabei eine Serie brechen können, dann wäre das wunderbar."

Dynamo steht mit 21 Punkten auf Platz zehn, führt damit die zweite Tabellenhälfte an.

Diese Sichtweise kann Walpurgis nicht teilen.

Für ihn wäre das Glas damit nur "halbleer". "Wenn man drei Punkte hinter dem Tabellendritten ist ...", sieht der Coach sein Team viel mehr "im Verfolgerfeld der Spitzengruppe".

Im vergangenen Jahr klebte Dynamos Erich Berko (r.) in dieser Szene an seinem Gegenspieler Waldemar Sobota. Damals durfte Berko von Beginn an - und Samstag?
Im vergangenen Jahr klebte Dynamos Erich Berko (r.) in dieser Szene an seinem Gegenspieler Waldemar Sobota. Damals durfte Berko von Beginn an - und Samstag?  © Imago

Um den Abstand nicht größer werden zu lassen, ist bei den Schwarz-Gelben heute Geduld gefragt.

"Wir müssen in den richtigen Sequenzen unser Spiel forcieren, um den Gegner auf dem falschen Fuß zu erwischen", drückt Walpurgis seinen Matchplan etwas verschlüsselt aus.

Sprich: Hinten mauern und mit blitzschnellen Kontern überraschen - also wie immer ...

Für Verwirrung beim Gegner könnte Dresdens "Allzweckwaffe" Erich Berko sorgen.

Ob auf den beiden Flügeln oder als zentraler Stoßstürmer - ja sogar als Rechtsverteidiger sieht Walpurgis den 24-Jährigen auf mehreren Positionen einsetzbar.

Doch vermutlich wird Berko vorerst nur auf der Bank Platz nehmen. "Ich kann mich immer auf ihn verlassen", gehört der Deutsch-Ghanaer zur ersten Wahl, wenn es um die Einwechselspieler geht.

Die verletzten Akteure Marco Hartmann (Rippenbruch) und Linus Wahlqvist (Stressfraktur im Sitzbein) werden wohl von Sören Gonther und Niklas Kreuzer vertreten.

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