Dynamo-Kommentar: So reicht es nicht!

Dresden - So, und da lege ich mich fest, reicht es nicht für die SG Dynamo Dresden. Es ist keine Frage von Dreier-, Vierer- oder von mir aus Zehnerkette.

Auf ihn ist Verlass: Dynamo-Keeper Kevin Broll.
Auf ihn ist Verlass: Dynamo-Keeper Kevin Broll.  © Picture Point/Gabor Krieg

Es ist eindeutig eine Frage der Qualität und auch der Mentalität. Nur einer beweist seit Wochen Topform: Kevin Broll. Er allein kann es aber nicht richten.

Das große Problem liegt genau vor ihm. Dresden verteidigt als Mannschaft derart schlecht, dass es sich die Gegner sogar erlauben dürfen, dickste Bretter mal auszulassen - siehe Bielefeld und Stuttgart - und trotzdem siegen.

Der VfB konnte am Sonntag nach dem Anschluss zum 1:2 vor Nervosität nicht mehr geradeaus schauen, kam aber trotzdem viel zu leicht zu einer handvoll Hochkarätern. Ein Unding.

Zwölf Spiele, 24 Gegentore. Den Zwei-Gegentore-Schnitt trägt Dynamo seit Wochen mit sich herum. Das ist zu viel und kann irgendwann zum Genickbruch führen.

Cristian Fiel muss dieses kollektive Problem besser heute als morgen in den Griff bekommen, sonst brennt es auch gegen Wiesbaden.

Was dann passieren würde, kann sich jeder selbst ausmalen. Es ist jetzt schon Sturm, danach würde es ein Orkan werden, bei dem sich nicht jeder auf seinem Posten halten würde. Noch ist es Konjunktiv. Dynamos, lasst es nicht Wirklichkeit werden!

Coach Cristian Fiel muss das schlechte Abwehrverhalten von Dynamo Dresden schnellstmöglich in den Griff bekommen.
Coach Cristian Fiel muss das schlechte Abwehrverhalten von Dynamo Dresden schnellstmöglich in den Griff bekommen.  © DPA/Tom Weller
TAG24-Sportredakteur Thomas Nahrendorf.
TAG24-Sportredakteur Thomas Nahrendorf.  © Peter Zschage

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