Dynamos Saison-Höhepunkte: Schubert der Beste, Hartmann mit viel Pech

Dresden - Das runde Leder liegt in der Ecke. Erst am 19. Juni zum offiziellen Trainingsauftakt wird es bei Dynamo Dresden wieder aus dieser geholt. Jetzt genießen die Jungs ihren Urlaub.

Stand bei Dynamo buchstäblich im Regen: Maik Walpurgis kam im August und ging im Februar schon wieder.
Stand bei Dynamo buchstäblich im Regen: Maik Walpurgis kam im August und ging im Februar schon wieder.  © Lutz Hentschel

TAG24 schaut noch einmal zurück auf eine wilde Spielzeit mit ihren schönen und nicht so schönen Momenten.

Spieler der Saison

Auch wenn die Fans menschlich bitter enttäuscht waren bzw. es noch immer sind. An Markus Schubert führt kein Weg vorbei. Notenmäßig der Beste, spielte er bis zu seiner selbst mitverschuldeten Ausbootung eine starke Serie. Erst von seinem Wechseltheater ließ es sich von der Spur abbringen. Zur "U21"-EM im Juni in San Marino und Italien wird letztmals der Verein Dynamo Dresden hinter seinem Namen stehen.

Enttäuschung der Saison

Da ist der Name Maik Walpurgis kein Geheimnis. Menschlich eine Granate, zumindest im Umgang mit den Medien. Er war immer freundlich, war nie schlecht gelaunt, hatte immer ein offenes Ohr. Sportlich war nur sein Start gut. Hintenraus fand er keine Lösungen mehr. Seine Mannschaft offenbarte zudem körperliche Schwächen. Ein Beobachter beider sächsischer Zweitligisten im Camp in Belek sagte damals: "Aue hat schon wenig gemacht, aber Dynamo ja gar nichts." Das war dann auch zu sehen.

Das Zeichen zur Auswechslung: War bei Marco Hartmann nicht am 1. Spieltag gegen Duisburg der Fall. Der Kapitän hangelte sich von Verletzung zur Verletzung.
Das Zeichen zur Auswechslung: War bei Marco Hartmann nicht am 1. Spieltag gegen Duisburg der Fall. Der Kapitän hangelte sich von Verletzung zur Verletzung.  © Lutz Hentschel

Pechvogel der Saison

Marco Hartmann, ganz klar. Wenn "Harti" aufzählen würde, welche Stellen seines Körpers noch nicht verletzt waren, wäre er eher fertig als umgedreht. Er hangelte sich von Blessur zu Blessur, fiel die halbe Saison aus. Bleibt zu hoffen, dass er künftig gesund bleibt.

Überraschung der Saison

Hintenraus sicher Baris Atik. Der Junge hat es drauf, zeigte es aber zu wenig. Am Ende der Spielzeit machte er Lust auf mehr. Sein Dreierpack gegen Paderborn war Sahne.

Bestes Spiel der Saison

Das 3:0 im Rückspiel gegen Köln. Da spielte Dresden den Fußball, den sich alle wünschen. Frisch, unbekümmert, energisch, zielstrebig, erfolgreich.

Schlechtestes Spiel der Saison

Wieder Köln, aber das Hinspiel. Da hielt der Karnevalsverein Dynamo zum Narren. 1:8 - höher verlor Dresden nie.

Bester Moment der Saison

Da wird es auch keine zwei Meinungen geben: Das war das 2:1 durch Justin Löwe im Derby in Aue. Kaum eingewechselt, nagelte der Youngster die Kugel aus 18 Metern ins lange Eck. Danach, das waren Emotionen pur.

Weiß auf Rot, Köln 8, Dresden 1. Höher verlor Dynamo noch nie - und wird es sicherlich auch nie wieder.
Weiß auf Rot, Köln 8, Dresden 1. Höher verlor Dynamo noch nie - und wird es sicherlich auch nie wieder.  © imago images/Jörg Schüler
Mit 100 prozentiger Sicherheit der emotionalste Moment der Saison: Justin Löwe (Nr. 34) hat soeben in Aue den 2:1-Führungstreffer erzielt. Gelb-Schwarz drehte durch vor Glück.
Mit 100 prozentiger Sicherheit der emotionalste Moment der Saison: Justin Löwe (Nr. 34) hat soeben in Aue den 2:1-Führungstreffer erzielt. Gelb-Schwarz drehte durch vor Glück.  © Picture Point/ Sven Sonntag
Blühte am Ende voll auf: Baris Atik.
Blühte am Ende voll auf: Baris Atik.  © Lutz Hentschel
Auch wenn er bei den Fans durchgefallen ist: Markus Schubert, hier bei seiner Verabschiedung, war der beste und stabilste Dresdner der Saison.
Auch wenn er bei den Fans durchgefallen ist: Markus Schubert, hier bei seiner Verabschiedung, war der beste und stabilste Dresdner der Saison.  © Lutz Hentschel

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