SG Austria Dresden! Ösi-Trio Horvath, Taferner und Möschl will Dynamo rocken

Dresden/Längenfeld - SG Austria Dresden! 49 Österreicher spielen in Deutschland in den ersten beiden Ligen, drei davon bei Dynamo: Sascha Horvath, Patrick Möschl und Matthäus Taferner.

Ösi-Fraktion: Sascha Horvath (l.), Matthäus Taferner (M.) und Patrick Möschl wollen gemeinsam für Dynamo Dresden auf dem Feld stehen.
Ösi-Fraktion: Sascha Horvath (l.), Matthäus Taferner (M.) und Patrick Möschl wollen gemeinsam für Dynamo Dresden auf dem Feld stehen.  © Lutz Hentschel

Ein Gute-Laune-Trio. "Ja, mir wern immer möhr, gä?", grinst Horvath in seinem Wiener Dialekt. Die drei genießen den Aufenthalt in der Heimat.

Aber warum ist das so? Warum werden die Österreicher immer beliebter in unserem Lande? "Weil wir Arbeiter sind", sagt Möschl. "Wir geben immer Vollgas, geben nicht auf, haben eine gute Mentalität. Das wird in Deutschland anerkannt und geschätzt. Das ist ein Arbeiterland", so Möschl.

Nun hat Österreich eher einen Namen als ganz große Skination, nicht so als Fußballland. Wer wie Taferner in Klagenfurt oder Möschl in Saalfelden geboren wurde, hat eigentlich gleich die Ski am Fuß.

"Das war auch so", lachen die beiden. "Sobald wir laufen konnten, wurden wir auf die Bretter gestellt, den Berg runtergestoßen und alles Gute gewünscht.

Aber bei mir hat der Vater Fußball gespielt, das war in den Genen", so Möschl." Bei Taferner war es ähnlich: "Skifahren gehört dazu in der Kindheit. Ski ist ein Hobby, aber Fußball macht mir einfach viel mehr Spaß."

Obwohl er in Innsbruck aufgewachsen ist, war er noch nie am Bergisel und hat ein Skispringen gesehen. Das werden nicht viele Tiroler sagen können.

Dynamo Dresdens Ösis mit einem Ziel: Gemeinsam für die SGD auf dem Feld stehen!

Dynamos Ösi-Trio vor der herrlichen Bergkulisse im Ötztal: Kein Wunder, dass sich Sascha Horvath (l.), Matthäus Taferner (M.) und Patrick Möschl in ihrer Heimat wohlfühlen.
Dynamos Ösi-Trio vor der herrlichen Bergkulisse im Ötztal: Kein Wunder, dass sich Sascha Horvath (l.), Matthäus Taferner (M.) und Patrick Möschl in ihrer Heimat wohlfühlen.  © Lutz Hentschel

Horvath, der Wiener, lehnt sich bei diesem Thema locker zurück. "Ich war in meinem Leben vielleicht zwei-, dreimal erst Skifahren", gibt er zu.

Zum Glück für das Trio hat es Fußball als Beruf ausgewählt, wobei Taferner noch gar nicht fertig ist mit dem Matura, der Ösi-Variante des Abiturs.

"Wir suchen jetzt in Dresden eine Möglichkeit, dass ich das fertigmachen kann. Das will ich auf alle Fälle."

Die Hauptaufgabe liegt aber bei Dynamo. Und da haben die drei Ösis einen Traum: Zu dritt für Dresden auflaufen.

Taferner und Horvath haben zuletzt schon in Innsbruck zusammen gespielt. Sascha war ausgeliehen, Matthäus, den alle im Camp nur "Loddar" nennen, kam von Wacker.

"Das war auch ein Grund für meinen Wechsel. Ich habe Sascha bei der U21-EM mal gestört, gefragt, wie Dresden ist. Er hat nur Gutes erzählt. Daher habe ich mich auch so entschieden. Und jetzt wollen wir das zusammen hier rocken", sagt der 18-Jährige mit der gewaltigen Lockenmähne.

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