Generalprobe geglückt! Dynamo Dresden siegt gegen Dukla Prag

Dresden - Generalprobe geglückt! Dynamo gewinnt mit 3:2 gegen den tschechischen Tabellenletzten FK Dukla Prag.

Erich Berko im Zweikampf.
Erich Berko im Zweikampf.  © Picture Point/Gabor Krieg

Zur Freude der mehr als 400 Zuschauer im Rudolf-Harbig-Stadion trafen Lucas Röser (14.), Moussa Koné (52.) und Baris Atik (60.) für schwarz-gelb. Jakub Podany (26.) und Daniel Tetour (31.) drehten zwischenzeitlich die Partie zu Gunsten der Gäste.

Was die Namen auf dem Papier anging, schickte Coach Maik Walpurgis eine Startelf auf den frisch verlegten Rasen, die so auch gegen Bielefeld zu erwarten ist. Allerdings muss sich die Elf dann am kommenden Mittwoch noch etwas steigern.

Dass es noch immer im „Finalspiel“ hapert, wie Walpurgis so gern sagt, war bei einem nicht zu Ende gebrachten Angriff von Koné (10.) zu erkennen. Er brauchte zu lang, um den Abschluss zu suchen, die Chance verpuffte.

Besser machte es dagegen sein Sturmpartner Röser (14.). Aus etwa 20 Metern nahm der 25-Jährige beim 1:0 Maß. Prag-Keeper Filip Rada streckte sich in der Luft vergeblich.

Marco Hartmann und seinem Team gelang die Generalprobe gegen Dukla Prag.
Marco Hartmann und seinem Team gelang die Generalprobe gegen Dukla Prag.  © Picture Point/Gabor Krieg

Für den 1:1-Ausgleich sorgte Podany (26.) per Elfmeter. Dynamo-Torhüter Markus Schubert holte vorher Branislav Milosevic von den Beinen.

Zu allem Überfluss musste „Schubi“ noch ein zweites Mal hinter sich greifen. Den ersten Abschluss von Tetour (31.) konnte der 20-Jährige noch parieren, doch Tetour stibitzte den Ball im zweiten Versuch hinter die Linie.

Im zweiten Durchgang bekamen auch die Schwarz-Gelben einen Strafstoß zugesprochen, den Atik nach einem Sololauf rausholte. Koné (52.) verwandelte den Elfmeter sicher zum 2:2 rechts oben ins Eck.

Sehenswert war auch der direkte Freistoß von Atik (60.). Der Deutsch-Türke legte sich den Ball zurecht und schnippelte den über die Mauer zur 3:2-Führung.

Anschließend wechselte Walpurgis achtmal durch. Bis auf Atik, Jannis Nikolaou und Jannik Müller wurde kräftig ausgetauscht. Für dieses Trio war dann in der 80. Minute Feierabend. Dabei feierte Niklas Kreuzer sein Comeback nach überstandener Leisten-OP.

In den Schlussminuten kamen die Tschechen noch zu guten Ausgleichschancen, aber Dynamos Tim Boss hielt seinen Kasten sauber.

Schubert (Boss 61.) - Müller (Kreuzer 80.), Hartmann (Hauptmann 61.), Gonther (Dumic 61.), Hamalainen (Heise 61.) - Berko (Horvath 61.), Benatelli (Aosman 61.), Nikolaou (Shubitidze 80.), Atik (Löwe 80.) - Röser (Atilgan 61.), Koné (Duljevic 61.)

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