Dynamo holt im Testspiel bei Union Berlin ein Unentschieden!

Dresden/Berlin - Zu null! Dynamo Dresden trennte sich vor 2300 Zuschauern von der zweiten Garde des 1. FC Union Berlin torlos. Vorn ging bei der SGD gegen den Bundesligisten wenig, doch der stabile Auftritt in den zweiten 45 Minuten sollte Mut machen.

Dynamo-Kapitän Jannik Müller (l.) wird von Union-Angreifer Sebastian Polter attackiert.
Dynamo-Kapitän Jannik Müller (l.) wird von Union-Angreifer Sebastian Polter attackiert.  © Lutz Hentschel

Dynamo reiste mit einem Rumpfteam in die Alte Försterei, gleich zehn Mann fehlten aus unterschiedlichsten Gründen.

Daher saßen mit Patrick Wiegers, Baris Atik und Niklas Kreuzer nur drei Mann auf der Bank, die anderen spielten. Bei Union stand keiner auf dem Rasen, der am Sonntag noch beim 0:1 in Wolfsburg kickte.

Tja, wie beschreibt man dieses Spiel? Es plätscherte vor sich hin. Tempo war in dem Fall nur ein Zellstofftaschentuch.

Da war nichts dabei, bei dem sich irgendein Spieler der beiden gebeutelten Teams Selbstvertrauen holen konnte.

42 Minuten war es eine holprige, zerfahrene Partie zwischen beiden Strafräumen.

Dann arbeitete sich Union mit einem Doppelpass zwischen Marcus Ingvartsen und Sebastian Polter 40 Meter vorm Dynamo-Strafraum durch. Ingvartsen scheiterte frei vor und an Kevin Broll, Florian Ballas klärte zur Ecke.

Dynamo Dresden hält die Null beim 1. FC Union Berlin

Union-Sturmbulle Sebastian Polter (l.) behauptet den Ball gegen Dynamo-Mittelfeldmann Max Kulke.
Union-Sturmbulle Sebastian Polter (l.) behauptet den Ball gegen Dynamo-Mittelfeldmann Max Kulke.  © Lutz Hentschel

Die brachte Felix Kroos auf den Kopf von Polter, der das Spielgerät zu Michael Parensen beförderte. Er donnerte es aus drei Metern ans Gebälk. Genug Höhepunkte für eine Halbzeit, Pause!

Danach kamen Wiegers für Broll, Kreuzer für Jannick Müller und Atik für Moussa Koné. Für Müller rückte Max Kulke in die Innenverteidigung, Kreuzer auf die linke Seite und Chris Löwe auf die Sechs.

Dort konnte er deutlich mehr Akzente setzen. Dresden agierte nun deutlich sicherer, war aktiver und riss die Partie gegen schwache Unioner an sich.

Die Schwarz-Gelben kamen auch zu zwei großen Chancen, beide Mal durch Atik (53./68.). Einmal verzog er frei vorm Tor, beim zweiten Versuch wurde er von Nicolai Rapp geblockt.

Eine gute Möglichkeit hatte noch Chris Löwe (78.), der die Kugel aus 16 Metern um Zentimeter am Kasten vorbei setzte.

Hinten drin brannte nichts mehr an - vielleicht die wichtigste Erkenntnis des Tests. Es geht!

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