Videobeweis bei Dynamo-Sieg lässt Wiesbaden-Coach Rehm ausrasten: "Skandal!"

Dresden - "Das ist ein Skandal. Schreibt heute über den Schiedsrichter und über nichts anderes!" Wiesbadens Coach Rüdiger Rehm kam in die Katakomben gestürmt, knallrot im Gesicht und wütend.

Wehens Trainer Rüdiger Rehm regte sich fürchterlich auf.
Wehens Trainer Rüdiger Rehm regte sich fürchterlich auf.  © DPA/Robert Michael

Die zurückgepfiffene Führung seines Teams in der 26. Minute ließ ihn toben. In dieser Szene hatte Dynamo beim 1:0-Sieg das Glück, was wochenlang fehlte.

Alex Jeremejeff hatte einen Ball von der Torauslinie in die Mitte schlagen wollen, wurde geblockt, Wiesbaden konterte, Manuel Schäffler schob ein.

Dann griff der Videoschiedsrichter ein, es gab Abstoß für den SVWW, das Leder war bei Jeremjeff im Toraus.

"Ich kann den Ärger von Rüdiger verstehen", sagte Dynamo-Coach Cristian Fiel. "Ich habe schon überlegt, was ich meinen Jungs mit auf den Weg gebe", war der 39-Jährige selbst überrascht, gab aber auch zu: "Mir war in diesem Moment scheißegal, warum der Treffer nicht zählte."

So egal war das Rehm nicht: "Vielleicht ist es besser, wir nehmen zu den Pressekonferenzen einen Schiedsrichter mit. Die Regeln sind so kompliziert geworden, das selbst wir Trainer nicht mehr wissen, was los ist. Ich war der Meinung, es gibt keine Torlinientechnik. Ich war der Meinung, dass ein Tor einen Nachteil zu Folge habe sollte, den hatten wir nicht", zürnte er.

Dieses Tor von Manuel Schäffler (r.) zählte nicht.
Dieses Tor von Manuel Schäffler (r.) zählte nicht.  © DPA/Robert Michael

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