Dynamo will mit Derby-Dreier an Relegationsplatz 16 heranrücken!

Dresden - Auf dem letzten Platz liegt Dynamo Dresden noch immer. Dort stehen die Schwarz-Gelben seit dem 15. Spieltag. Doch jetzt ist die Hoffnung zurück - wie schon nach dem 1:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC.

Markus Kauczinski.
Markus Kauczinski.  © Lutz Hentschel

Mit einem Dreier im Derby könnte Dynamo die Rote Laterne abgeben und an Rang 16 heranrutschen.

Dabei kann Dresden auf der Couch verfolgen, was die Kontrahenten machen. Wiesbaden spielt in Osnabrück; gewinnt Wehen nicht, könnte der letzte Platz nach dem Derby Geschichte sein.

Verliert Karlsruhe in Heidenheim, könnte die SGD punktemäßig aufschließen.

Doch das ist alles Konjunktiv, Wenn und Aber. Wichtig für Dresden ist, endlich mal wieder in einem Heimspiel zu überzeugen - und zu gewinnen. Die letzten beiden wurden gegen die damals direkte Konkurrenz verloren.

Darmstadt startete nach dem glücklichen und viel beschriebenen 3:2 im Rudolf-Harbig-Stadion einen Lauf, liegt mittlerweile auf Rang sechs.

Auch Bochum durfte feiern - 2:1. Nun heißt es, dem Schacht zumindest für dieses eine Spiel das Licht auszuknipsen, denn sonst erlischt das eigene wieder etwas mehr.

Die Hammer-Partien kommen für Dynamo Dresden erst noch

Szene aus dem Hinspiel: Dynamos Marco Hartmann (Nr. 6) beim Kopfballduell mit Marko Mihojevic. Der FCE gewann die Partie mit 4:1.
Szene aus dem Hinspiel: Dynamos Marco Hartmann (Nr. 6) beim Kopfballduell mit Marko Mihojevic. Der FCE gewann die Partie mit 4:1.  © Picture Point/Roger Petzsche

"Das war ärgerlich, da brauchen wir nicht nachhaken", sagt Trainer Markus Kauczinski über die liegengelassenen sechs Punkte.

"Die Emotionen und Leidenschaft in der zweiten Hälfte in Regensburg haben den Weg gezeigt. Wir lassen das ja auch immer wieder aufblitzen, haben auch gegen Darmstadt in der zweiten Halbzeit in Unterzahl anders agiert. Wir müssen uns von Anfang an keine Gedanken machen, dürfen nicht zu viele Momente brauchen, bis etwas passiert."

Um Aue, das mit dem 3:0-Sieg gegen den HSV im Rücken kommt, zu schlagen, muss Dresden 90 Minuten lang sein Können abrufen und endlich den Bock umstoßen.

Noch nie in dieser Saison gelangen zwei Siege in Folge. Im Derby damit anzufangen, wäre der beste Zeitpunkt. Das würde Mut geben, denn die Hammer-Partien kommen erst.

Die SGD muss noch nach Hannover, Bielefeld, Wiesbaden, Kiel und Sandhausen. Daheim warten Fürth, Stuttgart, der HSV und Osnabrück.

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