Dynamo-Coach Kauczinski spricht über Spanien-Camp: "An Husbauer führt kein Weg vorbei"

Dresden/Mijas - Dynamo-Coach Markus Kauczinski sitzt im Innenhof des La Cala Golf & Spa in den Bergen von Mijas, genießt die letzten Sonnenstrahlen.

Markus Kauczinski (l.) setzt auf die Erfahrung von Neuzugang Josef Husbauer.
Markus Kauczinski (l.) setzt auf die Erfahrung von Neuzugang Josef Husbauer.  © Lutz Hentschel

Im Hintergrund stehen Orangenbäume, der Springbrunnen plätschert so vor sich hin. Ein perfektes Ambiente!

Ein Ort, der Ruhe, Gelassenheit und Zufriedenheit ausstrahlt. Passt zum 49-Jährigen, der im Abschlussgespräch ein positives Campfazit zieht. Er spricht ...

... über die Bedingungen: "Ja, wunderbar. Wir haben hart gearbeitet, aber auch die Sonne genossen. Das ist natürlich schöner im Training. Man kann mal anhalten, mal wechseln, muss sich keine Gedanken machen, wenn einer für eine Minute draußen steht. Es war auch wunderbar fürs Gemüt. Wir haben uns wohl gefühlt."

... über die Trainingswoche: "Es ist nie alles perfekt, wir sind immer noch auf dem Weg. Aber ich glaube, dass man auch sieht, dass wir Fortschritte machen, dass wir kompakter agieren. Wir haben anfangs den Schwerpunkt auf die Defensive gelegt, jetzt aber das Spiel nach vorn immer weiterentwickelt. Die Jungs waren immer bemüht, die Dinge umzusetzen. Letztendlich haben wir das in den Spielen gesehen."

Dynamo Dresdens Coach Markus Kauczinski hat seine Startelf "noch nicht im Kopf"

Markus Kauczinski ging beim Fazitgespräch keiner Frage aus dem Weg ...
Markus Kauczinski ging beim Fazitgespräch keiner Frage aus dem Weg ...  © Lutz Hentschel

... über die Testspiele: "Man kann die Stärke der Gegner schwer einschätzen. Das ist für mich nicht so entscheidend. Wenn man verliert, sagt man, die Ergebnisse sind nicht so wichtig. Wenn man gewinnt, dann doch. Letztendlich ist es mir wichtig, wie wir auftreten, kämpferischer sind, zusammen von der Struktur her besser verteidigen und angreifen. Das ist zu erkennen. Dass dann die Ergebnisse noch stimmen, ist um so schöner."

... über die einfacher anzuschauende und klarere Spielweise als noch im Herbst: "Ich kann nicht beurteilen, was war. Im Dezember haben wir das zusammen nicht drehen können, weil die Jungs emotional am Boden waren. Ich sehe jetzt eine Mannschaft, die sehr aufnahmefähig ist, die Lust hat, Fußball zu spielen. Was einfach oder schwer ist, lässt sich schwer sagen. Es ist schon anspruchsvoll, was wir tun in der Raumaufteilung, in dem schnellen Spiel nach vorn. Das muss nicht immer einfach sein. Alles hat seinen Anspruch. Auch das verlangt Energie und Dynamik, um ins letzte Drittel zu kommen. Man muss sich durchsetzen, egal, wie man es aufteilt. Die Jungs haben es angenommen, dass wir nach vorne spielen und trotzdem abgesichert sind. Dass man wenig zulässt, aber dennoch gefährlich wird. Die Mannschaft erkennt, das man so erfolgreich sein kann."

... über die mögliche Stammelf: "Die habe ich noch nicht im Kopf. Natürlich hat man Einzelne, wo man das Gefühl hat, dass sie am Ende auf dem Platz stehen. Wenn ich einen Josef Husbauer sehe, dann glaube ich, dass kein Weg daran vorbeiführt. Es gibt ganz viele hartumkämpfte Plätze. Wenn ich nach dem Training oder dem Spiel denke, der hat auf dieser Position die Nase vorn, dann ist das am nächsten Tag schon wieder anders. Am Ende werden wir jeden brauchen."

...wirkte zwischendurch kurz nachdenklich...
...wirkte zwischendurch kurz nachdenklich...  © Lutz Hentschel
...vermittelte letztendlich eine positive Stimmung.
...vermittelte letztendlich eine positive Stimmung.  © Lutz Hentschel

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