Bundesliga jagt Dynamo-Youngster Kevin Ehlers!

Dresden - Er war der Pechvogel der Wintervorbereitung: Kevin Ehlers zog sich im Spanien-Camp eine schwere Knöchelverletzung zu, wird wohl bis Anfang März ausfallen.

Dynamo gegen den FC St. Pauli: Kevin Ehlers (r.) versucht, Dimitrios Diamantakos zu stoppen.
Dynamo gegen den FC St. Pauli: Kevin Ehlers (r.) versucht, Dimitrios Diamantakos zu stoppen.  © Lutz Hentschel

Doch zuvor machte der 19-Jährige in 14 Zweitligaspielen auf sich aufmerksam. Die ganze Bundesliga soll das große Dynamo-Talent jagen.

Das zumindest berichtet die "SportBild". Das Magazin schreibt, "jeder Bundesligist" würde Ehlers beobachten. Demnach seien der FC Bayern, Schalke 04, Borussia Mönchengladbach, Bayer Leverkusen, der SC Freiburg, der VfL Wolfsburg, die TSG Hoffenheim sowie RB Leipzig sogar konkret an einer Verpflichtung interessiert. Und das sind nicht irgendwelche Vereine.

Da Ehlers einen Vertrag bis 2023 hat, der auch für die 3. Liga Gültigkeit besitzt, würde Dynamo bei einem möglichen Verkauf zumindest eine fürstliche Ablösesumme kassieren.

Gut möglich aber, dass der Verein das gar nicht will. Der Klassenerhalt würde da natürlich helfen.

Bei einem möglichen Abstieg wäre Ehlers nicht zu halten, so blauäugig wird keiner sein.

Kevin Ehlers hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich

Zwei Bilder von Kevin Ehlers aus dem Dresdner Vorbereitungs-Camp im spanischen Mijas: relaxend im Innenhof des Dynamo-Mannchaftsquartiers La Cala Golf Hotel...
Zwei Bilder von Kevin Ehlers aus dem Dresdner Vorbereitungs-Camp im spanischen Mijas: relaxend im Innenhof des Dynamo-Mannchaftsquartiers La Cala Golf Hotel...  © Lutz Hentschel

Der Sohn von Ex-Profi Uwe Ehlers hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Im Sommer fuhr er mit ins Camp nach Tirol, sollte nach den Abgängen von Dario Dumic (Darmstadt) und Sören Gonther (Aue) hineinschnuppern.

Ehlers überzeugte, spielte sich fest. Sein Marktwert explodierte von 100.000 Euro im Juni auf 1,5 Millionen im Dezember.

Ehlers ist aber auch der aktuelle Beweis für die hervorragende Nachwuchsschule der SG Dynamo.

Vor ihm schafften Marvin Stefaniak, Niklas Hauptmann, Max Kulke und Markus Schubert den Sprung zu den Profis.

Stefaniak und Hauptmann brachten bei ihren Verkäufen nach Wolfsburg und Köln 5,4 Millionen Euro ein, Schubert ging kostenlos. Das würde bei Ehlers nicht passieren.

Aber: Stefaniak und Hauptmann dürften auch mahnende Beispiele sein, nicht zu früh das eigene Nest zu verlassen. Beide schafften den Durchbruch bei den anderen Vereinen nicht.

...und mit schmerzverzerrtem Gesicht, sich den verletzten Knöchel haltend beim Training auf dem Rasen liegend.
...und mit schmerzverzerrtem Gesicht, sich den verletzten Knöchel haltend beim Training auf dem Rasen liegend.  © Lutz Hentschel

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