Dynamo plant Vereins-Strafe für Aosman

Kurz vor dieser Szene soll Aosman iin Richtung Benjamin Schwarz (vorn) gespuckt haben.
Kurz vor dieser Szene soll Aosman iin Richtung Benjamin Schwarz (vorn) gespuckt haben.

Von Thomas Schmidt

Dresden - Nachdem das DFB-Sportgericht die Vier-Spiele-Sperre für Aias Aosman wegen seiner Spuck-Attacke gegen Münsters Benjamin Schwarz bestätigt hat, wird Dynamo nicht Berufung vorm DFB-Bundesgericht einlegen.

Sportdirektor Ralf Minge: „Die Verhandlung hat gezeigt, dass eine nochmalige Aufnahme wenig Aussicht auf Erfolg haben würde.“ Das war bereits vorige Woche der Fall, weil das Sportgericht in seltensten Fällen die vorherige Instanz korrigiert.

Zu den Akten legen die Schwarz-Gelben den Fall allerdings nicht. Minge: „Es war von vornherein klar, dass der Spieler auch vereinsintern bestraft wird. Schließlich hat er unserem Ansehen geschadet.“

Der 54-Jährige ergänzt allerdings: „Man muss die Situation insgesamt betrachten. Aias wurde extrem provoziert, das war genauso unsportlich. Trotzdem: So darf er nicht reagieren.“

Über die Strafe wird in dieser Woche beraten. Dabei geht es nicht nur um Geld. Minge: „Er hat jetzt wegen der Sperre mehr Freizeit als andere, wird die in sozialen Maßnahmen einsetzen.“

Die erste gab’s schon: Vorige Woche führte Aosman eine Stadion-Führung für 100 Flüchtlinge durch.

Fotos: Picture Point


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