E-Roller-Unfälle in Köln bereiten Polizei viel Arbeit

Köln - Elektro-Tretroller machen der Kölner Polizei viel Arbeit: Nach Angaben der Behörde wurden zwischen Donnerstag und Freitag binnen neun Stunden zwei E-Scooter-Fahrer verletzt.

Ein E-Scooter-Fahrer auf Kölns Straßen.
Ein E-Scooter-Fahrer auf Kölns Straßen.  © DPA

Einer der beiden erlitt schwere Kopfverletzungen, als er auf einer Treppe stürzte. Zwei weitere E-Scooter-Fahrer wurden betrunken gestoppt.

Am Donnerstagabend kollidierte der Nutzer (34) eines Leihscooters beim Spurwechsel mit einem Auto, verletzte sich leicht. Am gleichen Abend fuhr ein 36 Jahre alter Mann erst über einen Bürgersteig und dann eine Fußgängertreppe - und stürzte auf den Asphalt.

Er erlitt laut Polizei schwere Kopfverletzungen. Auch er war laut den Polizisten zufolge mit einem Leihgerät unterwegs.

In der Nacht auf Freitag stoppten Polizisten einen E-Scooter-Fahrer (22), der mit dem geliehenen Teil in Schlangenlinien unterwegs war - mit mehr als zwei Promille. Er musste seinen Führerschein abgeben.

Gegen 4.00 Uhr morgens entdeckten Beamte schließlich einen 21-Jährigen, der mit 1,4 Promille auf dem Elektro-Tretroller unterwegs war.

"Von den gesetzlichen Promillegrenzen bei E-Scootern wusste er eigenen Angaben zur Folge nichts", so die Polizei. Ob auch er einen Leih-Roller oder ein anderes Gerät fuhr, blieb unklar.

Die E-Scooter-Fahrer bauen immer wieder Unfälle, auch weil sie die Regeln nicht beachten.
Die E-Scooter-Fahrer bauen immer wieder Unfälle, auch weil sie die Regeln nicht beachten.  © Uwe Herrmann/123rf

Titelfoto: DPA

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