Mehr als 80 Prozent der importierten E-Scooter haben schwere Mängel

Hamburg - E-Scooter in deutschen Städten boomen, doch die Hamburger Verbraucherschutzbehörde hat bei der Einfuhrkontrolle von Elektro-Tretrollern schwere Mängel festgestellt.

Immer häufiger im Stadtbild zu sehen: Menschen auf E-Scootern.
Immer häufiger im Stadtbild zu sehen: Menschen auf E-Scootern.  © dpa/Nicolas Armer

Nur 315 von 1772 E-Scootern, die seit Januar im Hamburger Hafen stichprobenartig kontrolliert wurden, wurde die Einfuhr in die Europäische Union gewährt, teilte die Behörde am Montag in Hamburg mit.

Die übrigen erfüllten nicht die Anforderungen der europäischen Regelungen zur Maschinensicherheit und erhielten keine Freigabe zum freien Verkehr.

Damit waren rund 84 Prozent der überprüften E-Scooter-Importe mangelhaft.

Wer E-Scooter auf dem deutschen Markt anbieten will, muss neben den Herstellerangaben auch eine sogenannte CE-Kennzeichnung anbringen und der Bedienungsanleitung in deutscher Sprache eine EU-Konformitätserklärung beifügen, heißt es in der Mitteilung der Behörde.

Darin bestätigt der Hersteller per Unterschrift, dass sein Produkt die EU-Maschinenrichtlinie mit ihren Anforderungen an Sicherheit und Gesundheitsschutz einhält.

Die Verbraucherschutzbehörde rät den Nutzern bei Kauf und Miete und auch den Importeuren, auf die CE-Kennzeichnung und die EU-Konformitätserklärung zu achten.

E-Scooter verschiedener Hersteller stehen in einem Laden.
E-Scooter verschiedener Hersteller stehen in einem Laden.  © dpa/Sven Hoppe

Titelfoto: dpa/Nicolas Armer

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