E-Scooter-Boom: Hamburger rollen elektrisch durch die Stadt

Hamburg - Rumflitzende E-Scooter gehören inzwischen fest ins Hamburger Stadtbild.

Mehrere E-Scooter stehen aufgereiht an der U3-Haltestelle Baumwall in Hamburg.
Mehrere E-Scooter stehen aufgereiht an der U3-Haltestelle Baumwall in Hamburg.  © TAG24/Oliver Wunder

Rund drei Wochen nach dem Start sind rund 2160 mietbare E-Tretroller von vier Anbietern in Hamburg verfügbar.

Der Betrieb der elektrischen Roller laufe gut, erklärte der Sprecher der Verkehrsbehörde, Christian Füldner.

Die neuen Fortbewegungsmittel sind so beliebt, dass der erste Anbieter wegen der hohen Nachfrage bereits die Preise erhöht hat.

Hauptsächlich würden die E-Scooter im Innenstadtbereich genutzt, aber auch die Randgebiete würden vermehrt einbezogen.

Die Stadt habe mit den Anbietern die Vereinbarung getroffen, dass es innerhalb des Rings 2 pro Anbieter nur 1000 Roller geben dürfe.

In den Randgebieten gebe es diese Regelung nicht. Außerdem gibt es sogenannte "No Parking Zones".

Polizei kontrolliert stichprobenartig E-Scooter

Ein Mann fährt mit einem E-Scooter auf der Straße. (Symbolbild)
Ein Mann fährt mit einem E-Scooter auf der Straße. (Symbolbild)  © dpa/Robert Günther

Bisher seien noch keine größeren Beschwerden bei der Polizei wegen der Roller eingegangen, sagte Füldner.

Bei einer ersten stichprobenartigen Kontrolle von E-Scooter-Fahrern habe die Polizei 15 Verstöße feststellen können.

Dabei seien die Fahrer vor allem auf dem Gehweg oder über rote Ampeln gefahren.

Nach Angaben der Polizei ist das Fahren von E-Rollern erst ab 14 Jahren erlaubt.

Die Fahrer werden bei Verstößen im Straßenverkehr wie Autofahrer und nicht etwa wie Fahrradfahrer behandelt. Das betreffe zum Beispiel auch die Promillegrenzen.

Schwere Unfälle mit den E-Scootern sind bisher nicht geschehen, es gab aber bereits mindestens einen Leichtverletzten bei einem Sturz.

Titelfoto: TAG24/Oliver Wunder

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