E-Tretroller im Trend, tausend Regeln auch? Gemeindetagschef: "Wir wissen nicht genug"

Stuttgart - Aus Sicht des Präsidenten des Gemeindetags Baden-Württemberg ist es noch zu früh für Vorschriften und Regeln für die Nutzung von Elektro-Tretrollern.

Roger Kehle, der Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg, befürchtet eine Überregulierung für E-Tretroller in Deutschland.
Roger Kehle, der Präsident des Gemeindetags Baden-Württemberg, befürchtet eine Überregulierung für E-Tretroller in Deutschland.  © Bernd Weissbrod/dpa

"Wir wissen ja noch nicht genug über diese Dinge, um wirklich sagen zu können, was da alles zu geschehen hat", sagte Roger Kehle der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. "Ich habe gewisse Sorge vor einer Überregulierung."

Man müsse erst Erfahrungen mit den Rollern machen und dann sehen, wo man damit fahren und wo man sie abstellen dürfe. In Deutschland rufe man immer gleich nach Regeln, sobald etwas Neues komme. "Wir haben viele Fragen dazu noch nicht gelöst - aber die können wir auch noch nicht gelöst haben, weil es einfach ein neues Fortbewegungsmittel ist."

Die neuen E-Tretroller werden einen Monat nach der gesetzlichen Erlaubnis zurzeit in mindestens 14 deutschen Städten zur Miete angeboten, darunter Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt/Main, Dortmund, Düsseldorf, Münster und Erfurt.

Im Südwesten sind Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen (Rheinland-Pfalz) sowie Stuttgart dabei.

E-Tretroller liegen in Deutschland voll im Trend.
E-Tretroller liegen in Deutschland voll im Trend.  © Roland Weihrauch/dpa

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