Darum gehen in Berlin heute die Lichter aus

Berlin - Am Brandenburger Tor, dem Berliner Rathaus, dem Funkturm und vielen anderen Gebäuden der Hauptstadt gehen am Samstagabend die Lichter aus. Punkt 20.30 Uhr wird es dunkel, für genau eine Stunde.

Normalerweise ist das Brandenburger beleuchtet.
Normalerweise ist das Brandenburger beleuchtet.  © DPA

Mit der "Earth Hour" (Stunde der Erde) will die Umweltstiftung WWF ein Zeichen für den Schutz der Umwelt und des Klimas setzen. Die zentrale Veranstaltung findet am Pariser Platz statt.

Dort werden in diesem Jahr zum ersten Mal auch zehn Fahrräder stehen, auf denen während der dunklen Stunde Freiwillige in die Pedale treten, um Strom zu erzeugen. Der WWF will damit einen Projektor betreiben, über den Filmausschnitte gezeigt werden.

"Wir wollen mit der ganzen Aktion vor allem auf den Klimaschutz aufmerksam machen", sagt Silke Hahn, Projektleiterin der "Earth Hour" beim WWF. "Aber wir geben auch Tipps, was man über diese Stunde hinaus für das Klima tun kann."

Seit 2007 will der WWF mit der "Earth Hour" auf den Klima- und Umweltschutz aufmerksam machen. Seitdem wird in jedem Jahr an einem Tag Ende März für eine Stunde - von 20.30 Uhr bis 21.30 Uhr Ortszeit - die Beleuchtung von Gebäuden in mittlerweile tausenden Städten weltweit ausgeschaltet.

Auch Millionen privater Unternehmen und Haushalte nehmen laut WWF daran Teil und verzichten für eine Stunde auf elektrisches Licht. Damit ist die "Earth Hour" nach Angaben der Umweltstiftung die größte Umweltschutzaktion der Welt.

In Deutschland nehmen den Angaben zufolge über 300 Städte teil. So werden die Speicherstadt in Hamburg, der Kölner Dom und die Frauenkirche in München vorübergehend im Dunkeln verschwinden. International sind auch Bauwerke wie das New Yorker Empire State Building oder das Taj Mahal in Indien beteiligt.

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