Wegen Sido? ARD streicht "Echo" aus dem Programm!

Laut ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber soll der "Echo 2017" nicht im Fernsehen übertragen werden.
Laut ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber soll der "Echo 2017" nicht im Fernsehen übertragen werden.

Berlin - TV-Hammer! Die ARD wird im kommenden Jahr nicht die Verleihung des Musikpreises Echo übertragen.

ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber nannte im Gespräch mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) dafür "inhaltliche Gründe". Der Echo sei bei seinem 25. Geburtstag im April "erschöpft und müde" gewesen, sagte Schreiber.

"Wenn Musiker, für die der Preis vergeben wird, sich mehr Zuspruch davon versprechen, dass sie auf der Bühne ihren Preis dissen und schlecht machen, wie kann der Zuschauer zuhause Spaß daran haben?". Die Echo-Gala der Deutschen Phono-Akademie sahen im April weniger als 3,5 Millionen Zuschauer.

Schreiber könnte außerdem auf eine Aussage von Rapper Sido (36) anspielen, welcher sich bei der vergangenen Echo-Verleihung im April nicht gerade nett über den Preis geäußert hat. Sido war für vier Preise nominiert, gewann jedoch nicht einen. Er kommentierte die Verleihung mit den Worten: "Die sind so dumm hier beim Echo."

Moderiert wird der Preis wieder von Kai Pflaume (49). Wie ein Sprecher der Programmdirektion des Ersten am Freitag bestätigte, hat die ARD seinen Vertrag um drei weitere Jahre verlängert.

Mit seinem Kollegen Jörg Pilawa (51) werde derzeit über eine weitere Zusammenarbeit gesprochen, ergänzte Schreiber. Mit ihm entwickle man derzeit eine Samstagabendshow.

Grund dafür könnte Rapper Sido sein.
Grund dafür könnte Rapper Sido sein.

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