"Games Week Berlin" lockt Tausende Zocker zum Daddeln in die Hauptstadt

Berlin - Ab dem 23. April wird Berlin auch noch zur Hauptstadt der eGamer: Bei der "Games Week" dreht sich alles um Videospiele. Doch es geht nicht nur ums Zocken!

Daddeln bis die Augen viereckig werden heißt es auf der "Games Week". (Symbolbild)
Daddeln bis die Augen viereckig werden heißt es auf der "Games Week". (Symbolbild)  © DPA

Eine Woche vor dem Start der "Games Week Berlin" betonte Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (53, SPD) die Bedeutung der Branche: "Der Games-Bereich gehört zu den großen innovativen Potenzialen unserer Stadt."

Allein in der Hauptstadt sind mehr als 2000 Mitarbeiter bei rund 140 Games-Firmen beschäftigt.

Vom 23. bis 29. April zeigt die "Games Week" mit einer Vielzahl von Veranstaltungen wieder die vielen Facetten der Branche auf.

Unter der Dachmarke #gamesweekberlin sollen die wirtschaftlichen, technologischen und kulturellen Aspekte von Computerspielen gezeigt und verbunden werden.

Während sich auf dem Forum Quo Vadis traditionell Entwickler und Profis zusammenfinden, richten sich Veranstaltungen wie das Gamefest oder die Ausstellung Amaze auch an das große Publikum der privaten Spiele-Enthusiasten.

Neu hinzugekommen sind die Opening Gala am Montagabend sowie der "eSport Summit". Die Games Week versteht sich aber auch als Kontakt- und Job-Börse.

Das Event "Womenize" richtet sich speziell an junge und kreative Frauen. "In der Branche gibt es unnormal wenig Frauen", sagte Michael Liebe, Chef der Games Week Berlin. Das Event sei deshalb auf zwei Tage erweitert worden.

In der Branche herrsche derzeit eine positive Stimmung, sagte Felix Falk, Geschäftsführer des Branchenverbands Game. Unterstützung gebe es inzwischen auch von politischer Seite – zumindest in Worten.

Im vergangenen Jahr legte der Umsatz laut Game um 15 Prozent auf über 3,3 Milliarden Euro zu. Mit Spielen aus Deutschland würden aber lediglich 6,4 Prozent des Umsatzes gemacht, sagte Falk. Um das zu ändern, setzt die Branche auf neue Förderkonzepte aus der Politik.

Titelfoto: DPA


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0