Eichhörnchen ruiniert Auto mit 200 Walnüssen

Pittsburgh (USA) - Ein Pärchen in Pennsylvania wunderte sich, dass ihr Auto äußerlich viele Schäden durch herabfallende Walnüsse bekam, aber kaum welche auf dem Boden lagen.

Ein Eichhörnchen hat hunderte Walnüsse in einem Auto deponiert (Symbolbild)
Ein Eichhörnchen hat hunderte Walnüsse in einem Auto deponiert (Symbolbild)  © 123RF Janusz Pieńkowski

Die Erklärung für dieses Phänomen bekamen Chris Persic und seien Frau Holly schon bald, als die Frau nur ein paar Kilometer in die nächste Bibliothek fuhr.

Sie rief ihren Mann an und schilderte am Telefon, dass der Wagen so riechen würde, als brenne er.

Chris bat Holly darauf hin, die Motorhaube zu öffnen und ihm ein Foto zu schicken, damit er einschätzen könne, was nicht stimmt.

Doch als die Frau die Motorhaube öffnete, erkannte sie ganz schnell, was da nicht richtig ist: Massig Gras und weit mehr als 200 Walnüsse lagen nämlich dort herum, berichtet KDKA CBS2 Pittsburgh.

Das Pärchen hat das Auto daraufhin in eine Werkstatt gebracht. In der Untersuchung fanden die Automechaniker schnell weitere Walnüsse. "Auch unter dem Motorblock sollen nochmal so viele gewesen sein", erzählt Chris Persic dem lokalen Fernsehsender.

Glück, dass das Auto nicht brannte

Chris Persic mit den Walnüssen in der Motorhaube.
Chris Persic mit den Walnüssen in der Motorhaube.  © dpa/Chris Persic/AP

Das Rätsel um die verschwundenen Walnüsse war somit geklärt: Ein Eichhörnchen hat die Nüsse im Auto versteckt, um über den Winter zu kommen. Denn im Winter halten die kleinen Tiere keinen Winterschlaf, sondern nur Winterruhe. Sie schlafen also sehr viel, sind aber tagsüber wach und aktiv.

Chris fragte sich jedoch, ob es in seinem kleinen Lkw genauso aussieht. Er fuhr also auch mit diesem Fahrzeug in die Werkstatt.

"Es hat sich herausgestellt, dass in meinem Lkw möglicherweise ein Eichhörnchen den Einspritzschlauch durchgekaut oder herausgezogen hat", so der Mann.

Die kleine Familie Persic hatte nochmal Glück: in diesem Fall hätte sich das Gras nämlich bei einer längeren Fahrt durch die Hitze entzünden und das Auto in Brand setzen können.

Kurz vor dem Winter empfiehlt es sich deshalb, lieber einmal mehr in die Werkstatt zu fahren und zu überprüfen, ob Tiere ihr Futter oder sogar sich selbst im Auto verstecken.

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