Warnung! Belastete Gift-Eier nun auch in Sachsen

Fipronil-Eier sind anscheinend doch auch in Sachsen gelandet.
Fipronil-Eier sind anscheinend doch auch in Sachsen gelandet.  © dpa/Julian Stratenschulte

Dresden - Noch am Donnerstagvormittag gab es zunächst Entwarnung. Die aus den Niederlanden nach Deutschland gelieferten Eier mit einer möglichen Fipronil-Belastung seien nicht nach Sachsen gelangt. Nun aber rudern die Behörden ein Stück weit zurück.

Wie offiziell mitgeteilt wurde, sei "aufgrund der Informationslage nicht mehr auszuschließen, dass auch belastete Eier nach Sachsen gelangt sind".

Demnach seien "sämtliche großen Handelsketten, die auch in Sachsen aktiv sind, in Lieferlisten als betroffen" verzeichnet. Sowohl REWE als auch Penny nahm daraufhin sämtliche Lieferungen aus den Niederlanden aus dem Verkauf.

Die sächsische Lebensmittelüberwachungsbehörde ergreife derzeit entsprechende Maßnahmen, um einen Konsum der möglicherweise betroffenen Eier zu verhindern, hieß es weiter in der Mitteilung. Man prüfe entsprechende Lieferlisten.

Wer sich informieren will, welche Chargen-Nummern betroffen sind, kann dies online tun. Wer Fipronil-Eier besitzt, sollte diese nicht verzehren sondern im Laden zurückgeben.

Ein Gesundheitsrisiko stellen die Eier nach aktueller Einschätzung nur für Kinder dar, dennoch sollte man kein unnützes Risiko eingehen.


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