Eigene Bauten statt zur Miete! Aufs Dresdner Rathaus kommen bewegte Zeiten zu

Baubürgermeister Raoul
Schmidt-Lamontain (40, Grüne)
koordiniert das Ämter-Roulette.
Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain (40, Grüne) koordiniert das Ämter-Roulette.  © Thomas Türpe

Dresden - Bis 2030 ändert sich im Rathaus fast alles. Die Stadt will raus aus Miet-Immobilien und mehr selber bauen.

Der Weg dahin ist steinig: Tausende Mitarbeiter müssen umziehen. Zwei riesige Container-Standorte entstehen.

Der Stein des Anstoßes: 650 Rathaus-Mitarbeiter müssen 2019 raus aus dem Robotron-Gebäude an der St. Petersburger Straße 9, der Eigentümer hat gekündigt. Die Folge ist jetzt ein wahres Ämter-Roulette.

Das Straßen- und Tiefbauamt soll in Container an der Gasanstaltstraße ziehen. Das Umweltamt muss auf die Cockerwiese und wird ebenfalls in Containern untergebracht.

Die 100 Millionen Euro teure Rathaus-Sanierung wird von 2019 auf 2024 verschoben. Stattdessen gibt es eine Brandschutz-Sanierung bei laufendem Betrieb.

Bis 2024 entsteht, so der Stadtrat zustimmt, auf dem Ferdinandplatz für 162 Millionen Euro ein neues "Verwaltungszentrum Ferdinandplatz" für 1600 Mitarbeiter.

Erst wenn das 2024 fertig ist, wird bis 2028 das Rathaus fertig saniert.

So in etwa soll
das neue Technische
Rathaus am
Ferdinandplatz
aussehen.
So in etwa soll das neue Technische Rathaus am Ferdinandplatz aussehen.  © Barcode Architects

Titelfoto: Thomas Türpe, Barcode Architects


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