Einfach "ausgeschaltet": Polizei geht rigoros mit Einbrecher um

Ottobrunn - Der vermeintliche Einbrecher war auf drei Rädern unterwegs: In einem Haus in Ottobrunn bei München hat ein Saugroboter die Alarmanlage ausgelöst und mehrere Polizisten auf den Plan gerufen.

Die Polizei umstellte das Haus und rechnete damit, den Einbrecher auf frischer Tat zu ertappen.
Die Polizei umstellte das Haus und rechnete damit, den Einbrecher auf frischer Tat zu ertappen.  © DPA

Der Bewohner dachte, seine elektronische Putzhilfe sei kaputt, und schaltete deswegen beim Verlassen des Hauses das Überwachungssystem in den Wohnräumen ein und den Roboter nicht aus, wie ein Polizeisprecher am Donnerstag sagte.

Am Vortag schickte das Überwachungssystem dem Mann eine Mitteilung auf sein Handy, "dass sich was bewegt". Ein mitgeschicktes Foto aus dem Inneren des Hauses beruhigte den Mann schnell: Anstatt eines Einbrechers sah er seinen Saugroboter, der wohl doch nicht kaputt war.

Um für Aufklärung zu sorgen, rief der Mann trotzdem die Polizei, weil das Überwachungssystem auch einen akustischen Alarm im Haus ausgelöst hatte.

Mehrere Streifen umstellten das Haus und konnten letztendlich den vermeintlichen Einbrecher stellen - "Wir haben den Täter ausgeschaltet", schrieben die Beamten augenzwinkernd bei Twitter.

"Ausgeschaltet?", fragte ein User auf Twitter, "Mit einem Fangschuss?" - "Mit einem Schalter", antwortet die Polizei München.

Titelfoto: DPA

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