Das willst Du nicht erleben: Einbrecher in der Wohnung!

Köln/Düsseldorf - Bei der Zahl der Wohnungseinbrüche zeichnet sich nach langem Rückgang in Nordrhein-Westfalen ein Ende der positiven Entwicklung ab.

Ein Einbrecher bei der Tat. (Symbolbild)
Ein Einbrecher bei der Tat. (Symbolbild)  © Frank Rumpenhorst/dpa

So stiegen die Einbrüche zuletzt sogar wieder deutlich, wie aus Zahlen des Landeskriminalamts in Düsseldorf hervorgeht.

2020 Einbrüche wurden im vergangenen Oktober gezählt. Das waren insgesamt zehn Prozent mehr als im Vorjahresmonat als 1810 Fälle gemeldet wurden. In jeweils etwa der Hälfte der Fälle blieb es beim Versuch.

In anderen Kriminalitätsfeldern stiegen die Zahlen im Oktober im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls.

Die Gewaltkriminalität nahm im Vergleichszeitraum von 3830 auf 4060 Taten zu. Die schweren Sexualstraftaten wie Vergewaltigungen stiegen von 199 auf 217.

Raubüberfälle nahmen ebenfalls zu - wohingegen die gefährlichen und schweren Körperverletzungen auf offener Straße rückläufig waren (von 1230 auf 1200).

Auch Taschen- und Fahrraddiebstähle gingen zurück.

Zuvor gingen Einbrüche stark zurück

Per Werkzeug kommt dieser Einbrecher durch ein Fenster. (Symbolbild)
Per Werkzeug kommt dieser Einbrecher durch ein Fenster. (Symbolbild)  © 123rf.com/Katarzyna Białasiewicz

Zuvor hatte sich die Zahl der Wohnungseinbrüche binnen zwei Jahren fast halbiert.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche war im Jahresvergleich um fast ein Viertel (23,4 Prozent) auf 29 900 zurückgegangen und auf den niedrigsten Stand seit 1981 gesunken.

Der positive Trend hatte sich auch noch im ersten Halbjahr dieses Jahres fortgesetzt.

Die Polizei registrierte rund 17 Prozent weniger Einbrüche als in der ersten Jahreshälfte 2018.

Danach entwickelten sich die Monatszahlen uneinheitlich: Im Juli gab es einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahresmonat, im August dagegen einen Rückgang und im September stagnierte die Zahl.

Titelfoto: 123rf.com/Katarzyna Białasiewicz

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