Fette Beute gemacht: Mutmaßlicher Serien-Einbrecher auf der Anklagebank

Berlin - Nach einer Serie von Einbrüchen kommt ein 38-Jähriger ab Montag (9 Uhr) vor das Berliner Landgericht.

Dem Mann werden sechs Einbrüche zur Last gelegt. (Symbolbild)
Dem Mann werden sechs Einbrüche zur Last gelegt. (Symbolbild)  ©  Ricardo Reitmeyer/123rf

Der Mann soll in Erdgeschoss- und Hochparterrewohnung eingestiegen sein. Dem Angeklagten werden sechs mutmaßliche Taten mit einer Beute im Wert von etwa 6.000 Euro zur Last gelegt.

Dabei soll er den Ermittlungen zufolge unter anderem Schmuck, Gedenkmünzen, Brillen, Handys und auch eine Kinderspardose entwendet haben.

In allen Fällen habe er sich durch das Einwerfen von Terrassentür oder Fenster Zutritt zu den Wohnungen verschafft. In fünf Fällen habe er einen Kleinpflasterstein benutzt.

Für den Prozess sind drei Tage bis zum 18. März vorgesehen.

Angeklagter gesteht

Der Eingang des Landgerichts Berlin mit dem Schriftzug des Gerichts und dem Berliner Wappen. (Archivbild)
Der Eingang des Landgerichts Berlin mit dem Schriftzug des Gerichts und dem Berliner Wappen. (Archivbild)  © Taylan Gökalp/dpa

Update, 13.40 Uhr

Der 38-Jährige hat vor dem Berliner Landgericht gestanden.

In allen Fällen habe er sich durch das Einwerfen einer Terrassentür oder eines Fensters Zutritt zu den Räumlichkeiten verschafft, erklärte der Mann am Montag zu Prozessbeginn.

Laut Anklage entwendete er unter anderem Bargeld, Münzen, Schmuck, Handys, Brillen und auch eine Kinderspardose mit 450 Euro.

Die Serie von Einbrüchen in Erdgeschoss- und Hochparterrewohnungen begann im Januar 2018 in Berlin-Lichtenrade. In fünf Fällen habe der Angeklagte mit einem Kleinpflasterstein eine Scheibe eingeworfen, so die Staatsanwaltschaft.

Der Bauhelfer erklärte, in einem Fall sei der Einbruch gescheitert. Bei einer anderen Tat habe er "nichts Mitnehmenswertes gefunden". Die Beute aus den vier weiteren Einbrüchen habe er für sich verwendet oder verkauft, um seinen damaligen Drogenkonsum zu finanzieren.

"Es tut mir leid, ich bitte um Entschuldigung", so der vorbestrafte Angeklagte. Der Prozess wird am 28. Februar fortgesetzt.

Titelfoto: Ricardo Reitmeyer/123rf

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