Einsätze der Feuerwehr 2015 stark gestiegen

Der Chef der Dresdner Feuerwehr, Andreas Rümpel (57).
Der Chef der Dresdner Feuerwehr, Andreas Rümpel (57).

Von Dominik Brüggemann

Dresden - Der Rettungsdienst der Dresdner Feuerwehr musste im letzten Jahr wesentlich häufiger zu Einsätzen fahren als noch im Jahr zuvor

Die Fahrzeuge rückten 2015 zu insgesamt 154.458 Einsätzen aus. Das macht einen Anstieg von 4,4 Prozent.

Immerhin: "Die Anzahl der Brände ist auf gleichbleibendem Niveau geblieben", sagte am Donnerstag Dresdens Feuerwehrchef Andreas Rümpel (57) bei der Präsentation der Feuerwehrbilanz für das vergangene Jahr.

Er macht zum einen die wachsende Einwohnerzahl und das gleichzeitig zunehmende Alter der Dresdner für gestiegene Rettungsfahrten verantwortlich.

"Unsere Gesellschaft wird älter. Die RTW-Einsätze haben sich seit 1995 verdoppelt", so Rümpel.

Traurige Bilanz: Bei den 816 Bränden kamen zwei Menschen ums Leben. Um Menschenleben retten zu können, sollen die Kameraden modern ausgerüstet bleiben.

"Dazu gehört, dass Berufs- und Freiwillige Feuerwehren weiterhin die gleiche Ausstattung erhalten", sagte Dresdens Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (48, CDU), der sich bei den Kameraden für ihre teils belastenden Einsätze bedankte.

Andreas Rümpel macht die größer und älter werdende Bevölkerung für die steigende Anzahl an Einsätzen verantwortlich.
Andreas Rümpel macht die größer und älter werdende Bevölkerung für die steigende Anzahl an Einsätzen verantwortlich.
Dresdens Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (48, CDU) setzt sich für die gleichbehandlung der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr ein.
Dresdens Ordnungsbürgermeister Detlef Sittel (48, CDU) setzt sich für die gleichbehandlung der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr ein.

Fotos: Petra Hornig (4)


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