200 Kameraden im Einsatz: Mehrere Brände halten Feuerwehren auf Trab!

Dresden - Es war ein heißes Wochenende für die Feuerwehr in Sachsen. Über 200 Kameraden waren in Crostwitz (bei Horka), in Ottendorf-Okrilla und in Weißwasser im Einsatz. Zwei Feuerwehrmänner erlitten Verletzungen.

54 Kameraden löschten die brennenden Strohballen.
54 Kameraden löschten die brennenden Strohballen.  © xcitepress

Kilometerweit waren am Samstagabend die Rauchschwaden gegen 16.45 Uhr an der S 101 (bei Crostwitz) zu sehen. Aus einem am Feldrand entfachten Feuer war ein Flächenbrand geworden. Es brannten 30 Hektar abgeerntetes Feld sowie sechs Hektar Wald.

180 Kameraden waren mit insgesamt 42 Fahrzeugen im Einsatz. Ein Feuerwehrmann (21) erlitt eine Rauchgasvergiftung. "Wir gehen von Brandstiftung aus, die Kripo ermittelt", so ein Polizeisprecher.

Keinen ruhigen Samstagabend hatten auch die Kameraden in Weißwasser. Gegen 18.50 Uhr wurden sie zu einem Wohnungsbrand in der vierten Etage eines Mehrfamilienhauses am Prof.-Wagenfeld-Ring gerufen.

Die 54-jährige Bewohnerin konnte mit schweren Verbrennungen aus ihrer Wohnung geborgen werden. Ein Rettungshubschrauber flog die Dame in eine Leipziger Spezialklinik.

Außerdem erlitten ein Feuerwehrmann und ein 32-jähriger Hausbewohner eine Rauchgasvergiftung.

"Ein Brandursachenermittler wird die unbewohnbare Wohnung untersuchen", so ein Polizeisprecher. Gestern früh wurden gegen 5.30 Uhr dann 54 Kameraden von sechs Wehren nach Hermsdorf (Ottendorf-Okrilla) gerufen.

An der Medinger Straße brannte eine Strohfeime bestehend aus 600 Ballen Gerstenstroh. Der Rauch zog bis auf die A 4. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Abend. Schaden: 12 .000 Euro. Die Kripo ermittelt.

Mit schwerem Gerät wurde das Stroh auseinander gezogen.
Mit schwerem Gerät wurde das Stroh auseinander gezogen.  © xcitepress

Titelfoto: xcitepress

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