Geht die Welt morgen unter? Frau entdeckt mysteriöse Spuren am Himmel

Eine Wolke? Chemtrails? Oder doch Nibiru?
Eine Wolke? Chemtrails? Oder doch Nibiru?

Hull - Als die Verkäuferin Rachel Nason am Samstagmorgen aus dem Haus tritt, fällt ihr sofort etwas am Himmel auf. Zwischen den rosaroten Wolken zieht sich eine rätselhafte Spur. Sofort schießt die Britin Bilder von dem Spektakel, die im Netz für Erstaunen und Angst sorgen.

Sind es Chemtrails? Eine bizarre Wolkenformation? Ein abgestürzter Meteorit? Ein Flugzeugunglück?

In ganz Großbritannien rätseln die Menschen, was sich hier abspielt. Manch ein Verschwörungstheoretiker bringt das Himmelsphänomen sogar in Verbindung mit dem "Ende der Welt". Schließlich ist das Internet seit Monaten voll mit Vermutungen, dass der Planet "Nibiru" bald mit der Erde kollidieren wird (TAG24 berichtete). Oder was heißt bald? Eigentlich sollte das bereits im Oktober passieren. Weil das nicht der Fall war, musste man sich etwas neues einfallen lassen.

Und Rachels Fotos bieten dafür den perfekten Nährboden: "Die Welt wird untergehen und das wird morgen geschehen", schreibt ein besonders pessimistischer User zu den Fotos.

Doch Entwarnung: Die Spuren stammen mit Sicherheit nicht von dem sogenannten "Planet X". Spezialisten der NASA haben diese Theorie schon zunichte gemacht. Wenn Nibiru tatsächlich existieren würde, wären seine Gravitationskräfte derart hoch, dass er den Mond schon längst aus der Erdumlaufbahn katapultiert hätte, berichtet die Daily Mail.

Für Verschwörungstheoretiker sind die Aufnahmen aus Hull gefundenes Fressen.
Für Verschwörungstheoretiker sind die Aufnahmen aus Hull gefundenes Fressen.  © 123RF

Natürlich lassen sich wahre Verschwörungs-Fans von derlei logischen Erklärungen nicht abschrecken.

Sie behaupten, die Wahrheit würde vor der normalen Bevölkerung geheim gehalten, während sich die Elite bereits Plätze in Sicherheitsbunkern klar gemacht hat. Ob es hilft, dass diese unterirdisch sein sollen, wenn die Erde sowieso untergeht?

Die zahlreichen Naturkatastrophen, wie Erdbeben und Hurrikans sehen die Nibiru-Verteidiger als eindeutige Zeichen, dass eine Kollision direkt bevor steht.

"Astronomen hätten den Planeten schon seit Jahrzehnten wahrgenommen, wenn es ihn geben würde. Und wenn er morgen einschlagen sollte, dann könnte man ihn jetzt schon mit dem bloßen Auge sehen", stellt die Nasa klar.

Naja, mit dem bloßen Auge hat Rachel Nason ja schon etwas seltsames am Morgenhimmel über ihrem Heimatort Hull gesehen. Ob es sich dabei tatsächlich um ein Zeichen von Nibiru handelt, ist jedoch mehr als fraglich.

Zudem waren die Spuren bereits nach fünf Minuten wieder verschwunden.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0