Einsturzgefährdete Häuser in Wuppertal: ein Gebäude wieder frei

Wuppertal - Nach der Evakuierung mehrerer Wohnhäuser in Wuppertal haben die Behörden am Dienstag ein Gebäude wieder freigegeben.

Rund 50 Bewohner der evakuierten Häuser sind bei Verwandten und Freunden untergekommen.
Rund 50 Bewohner der evakuierten Häuser sind bei Verwandten und Freunden untergekommen.

Das Haus habe keine bauliche Verbindung zu den Nachbarhäusern, sagte eine Sprecherin der Stadt.

Damit bleiben noch fünf Häuser unbewohnbar. Drei von ihnen konnten am Dienstag kurzzeitig von den Bewohnern betreten werden. Sie konnten persönliche Gegenstände herausholen (TAG berichtete).

Am Sonntag hatte die Feuerwehr zunächst acht Gebäude wegen akuter Einsturzgefahr geräumt (TAG24 berichtete).

Ein besonders betroffenes Gründerzeithaus sei vermutlich nicht zu retten, sagte die Stadtsprecherin. Von außen sind Risse und die abgesackte Fassade zu erkennen.

Unter den Häusern werden Hohlräume vermutet. Die Experten gehen davon aus, dass die Schäden an den Gebäuden durch Bergbau-Altlasten im Untergrund entstanden sind und ausgetretenes Wasser zu Instabilität führte.

Die etwa 50 Bewohner seien allesamt bei Verwandten und Freunden untergekommen, erklärte die Stadt.

Wissenschaftler untersuchen Wuppertaler Häuserblock

Derzeit wird das Gelände mit Bohrungen und seismischen Untersuchungen sondiert.

"Wir müssen abwarten, was die Experten und Wissenschaftler herausfinden", hieß es bei der Stadt.

Am Montag waren bereits zwei Häuser wieder freigegeben worden. Die Untersuchungen werden wahrscheinlich Monate dauern.


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